28.03.2014 09:00 Junges Theater

Thetaer in Heidelberg: Weil wir kein Deutsch konnten - nimmt die Zuschauer mit auf eine poetische Reise

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Iran, siebziger Jahre. Die kleine Mehrnousch hat eine privilegierte Kindheit; (c) Florian Merdes

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Von: GFDK - Theater Heidelberg

Iran, siebziger Jahre. Die kleine Mehrnousch hat eine privilegierte Kindheit: Der Vater ist angesehener Chirurg und zusammen mit der Mutter, den beiden älteren Brüdern und der kleinen Schwester lebt Mehrnousch in der schönen iranischen Stadt Isfahan. Als der Krieg ausbricht, beschließt die Familie das Land zu verlassen. 1985 flüchten sie nach Istanbul. Weiter geht es Weihnachten 1985 über das damalige Ostberlin nach Westberlin.

Theater in Heidelberg

Eine Odyssee durch zahlreiche Flüchtlingsheime beginnt. Bis sie von Karlsruhe aus im Frühjahr 1986 eine Wohnung in Heidelberg erhalten und sich endlich ein neues Zuhause schaffen können. In dem Buch 33 Bogen und ein Teehaus erzählt Mehrnousch Zaeri-Esfahani von dieser Flucht und von der ersten Zeit in einer völlig neuen Welt, in der man sich fremd fühlt, aber auch viele kuriose Dinge erlebt, weil man weder mit der Sprache noch mit der Kultur vertraut ist. Mehrnousch Zaeris Bruder, der bekannte Illustrator Mehrdad Zaeri, wird mit seinen Bildern Teil der Bühne werden. Diese wahre Geschichte in der Inszenierung von Franziska-Theresa Schütz nimmt die Zuschauer mit auf eine poetische Reise.

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