11.03.2012 07:29 am Münchner Volkstheater

Theaterfestival "Radikal jung" – Das Festival junger Regisseure vom 21. April bis 29. April 2012 in München

Quelle: Münchner Volkstheater

Von: Frederik Mayet - 3 Bilder

Das Theaterfestival zeigt ein breites Spektrum an Ästhetiken und Themen junger Theatermacher – seit 2011 aus dem gesamten europäischen Raum.

 

Radikal jung 2012 präsentiert vom 21. April bis 29. April 2012 acht bezeichnende Inszenierungen junger Regisseure am Münchner Volkstheater. Die Jury, bestehend aus dem Chefdramaturgen des Münchner Volkstheaters und Festivalleiter Kilian Engels, dem Theaterkritiker Prof. C. Bernd Sucher und der Schauspielerin Annette Paulmann, hat aus über 40 gesichteten Arbeiten die herausragendsten ausgewählt. Die eingeladenen Stücke, darunter drei Uraufführungen, kommen aus Berlin, Budapest, Dresden, Jena, Maastricht und München. Sechs der acht Regisseure sind zum ersten Mal beim Festival mit ihren Produktionen zu sehen. Seit letztem Jahr erweitern Produktionen aus ganz Europa das Festival.

 

Eröffnet wird das Festival dieses Jahr mit einem Gastspiel des Maxim Gorki Theaters Berlin: Rocco und seine Brüder nach dem Film von Luchino Visconti, eine Inszenierung von Antú Romero Nunes. Der Regisseur Milo Rau gastiert mit Hate Radio (UA) ein Projekt des International Institute of Political Murder. Das Stück ist 2012 ebenfalls zum Theatertreffen eingeladen.

 

Wie schon 2011 werden dieses Jahr erneut europäische Produktionen präsentiert. Aus Maastricht kommt Ilay den Boer mit This is my dad (UA), eine Produktion des Het Huis van Bourgondie. Die HOPPart Company Budapest zeigt Korijolansz nach Shakespeare in der Regie von Csaba Polgár.

 

Das Staatsschauspiel Dresden ist zu Gast mit Jan Gehlers Tschick (UA) nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf. Christopher Rüping kommt vom Schauspiel Frankfurt und zeigt Der große Gatsby nach dem Roman von F. Scott Fitzgerald und Moritz Schönecker zeigt seine Interpretation des Faust nach Johann Wolfgang von Goethe vom Theaterhaus Jena. Bastian Kraft ist in diesem Jahr zum dritten Mal zu Gast. Die Adaption des Romans Felix Krull nach Thomas Mann, ist der Beitrag des Münchner Volkstheaters.

 

Ziel des Festivals ist es, die neue Generation der Theatermacher zu fördern, ihre thematischen und ästhetischen Vorlieben aufzuzeigen und sowohl einem Fachpublikum als auch einer breiten Öffentlichkeit Perspektiven einer möglichen Theaterlandschaft von morgen aufzuzeigen. Zum achten Mal hat München die Möglichkeit renommierte, überregionale Inszenierungen binnen einer Woche zu sehen und sich mit den Regisseuren bei Publikumsgesprächen auszutauschen.

 

Die Auslastung des Festivals 2011 lag bei 92,4% und wurde von 4.736 Zuschauern besucht.

 

Der Intendant des Münchner Volkstheaters Christian Stückl und der Festivalleiter Kilian Engels freuen sich die neue Generation der Theatermacher aus Europa in München vorzustellen und so an die Tradition der vorangegangenen Theaterfestivals anzuknüpfen. Das Rahmenprogramm bietet neben den von Sven Ricklefs moderierten Publikumsgesprächen, ein Konzert auf der Eröffnungsparty, eine Masterclass unter der Leitung von Jens Hillje für Regiestudenten und die Verleihung des Publikumspreises.

 

Der Vorverkauf für das Festival Radikal jung beginnt am Montag, den 20. Februar 2012. Karten sind direkt an der Tageskasse des Münchner Volkstheaters und über München Ticket zu erwerben.

 

Das Münchner Volkstheater freut sich, dass E.ON Energie zum siebten Mal in Folge als Partner für das Festival der jungen Regisseure Radikal jung auftritt. Das Energiedienstleistungsunternehmen, das in der unmittelbaren Nachbarschaft des Münchner Volkstheaters seinen Unternehmenssitz hat, unterstützt als Förderer das Festival. Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen einer Kulturinstitution und einem großen Unternehmen führt stets zu neuen Impulsen und Synergien.

 

Medienkooperation mit Bayern 2

Die Publikumsgespräche führt der Kulturjournalist Sven Ricklefs im Anschluss an bestimmte Vorstellungen mit dem jeweiligen Regisseur und einem Mitglied der Jury.

 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.muenchner-volkstheater.de

 

 

 

Frederik Mayet

 

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