05.12.2013 09:00 Schwank von Carl Laufs und Wilhelm Jacoby

Theater Krefeld/Mönchengladbach: Pension Schöller - sind wir alle verrückt

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amüsante und humorvoll; (c) siehe Bild

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Von: GFDK - Theater Krefeld/Mönchengladbach

Der wohlhabende Gutshofbesitzer Klapproth reist vom brandenburgischen Kyritz nach Berlin, um ein lang gehegtes Vorhaben in die Tat umzusetzen: Er möchte eine Nervenklinik besichtigen, um später am Stammtisch seiner kleinen Heimatstadt mit ‚verrückten’ Erlebnissen prahlen zu können.

Theater Krefeld/Mönchengladbach

Sein Berliner Neffe Alfred soll ihm dabei helfen, den Wunsch in die Tat umzusetzen: Nur so erhält Alfred vom reichen Onkel einen Kredit für das Künstlercafé, das er eröffnen möchte. Also entschließt sich Alfred, der keine entsprechende Anstalt kennt, zu einem riskanten Unternehmen: Da die Gäste der Pension Schöller alle ein wenig exzentrisch sind, verkauft er dem Onkel die Pension als ein Sanatorium, das eine Abendgesellschaft gibt. Klapproth amüsiert sich hervorragend auf Kosten der angeblich Geisteskranken und wird dadurch selbst zu einer nicht ganz zurechnungsfähigen Figur.

Freunde der Kunst

Im Glauben, dass die Gäste allesamt Psychopathen seien, freut sich Klapproth über die eigene geistige Gesundheit – während seine Verwandtschaft ihn hinter seinem Rücken als verrückt bezeichnet. Schließlich reist er zufrieden nach Kyritz ab, um dort von seinen Großstadt Abenteuern zu berichten. Doch bald wird die provinzielle Idylle gestört, denn die Pensionsgäste tauchen einer nach dem anderen in seinem Landhaus auf, und Klapproth bekommt es mit der Angst zu tun … Ist das alles nur ein Traum? Er beginnt, am eigenen Verstand zu zweifeln.

Pension Schöller - Schwank von Carl Laufs und Wilhelm Jacoby

1889 von Carl Laufs nach einer Idee von Wilhelm Jacoby geschrieben, ist Pension Schöller schon seit über 100 Jahren ein Publikumsliebling und beschäftigt sich auf amüsante und humorvolle Weise mit der Frage, ob wir vielleicht alle verrückt sind.

Premiere am 7.12.2013

sabine.mund@theater-kr-mg.de