19.04.2015 08:00 Richard Strauss

Theater in Wuppertal: Salome - Strudel aus erotischen Begierden, politischem Kalkül und inzestuösen Gelüsten

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Die Uraufführung von Richard Strauss Oper Salome war ein überwältigender Erfolg und ein handfester Skandal zugleich; © Uwe Stratmann

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Von: GFDK - Wuppertaler Bühnen und Sinfonieorchester

In der römischen Provinz Judäa herrscht König Herodes Antipas. Seine Gattin Herodias war zuvor die Frau seines Halbbruders, und somit ist diese Ehe der jüdischen Oberschicht des Landes ein Dorn im Auge.

Theater in Wuppertal

Während die königliche Festgesellschaft ausgelassen feiert, sitzt in der Zisterne des Palastes ein gefangener Prophet: Johannes der Täufer, genannt Jochanaan. Salome, Herodias Tochter, ist fasziniert von ihm und macht ihm Avancen. Doch er weist sie zurück. Herodes bittet Salome, sie möge zur Feier des Tages für ihn tanzen. Als Gegenleistung verspricht er, ihr einen Wunsch zu erfüllen - egal welchen. So bildet sich ein Strudel aus erotischen Begierden, politischem Kalkül und inzestuösen Gelüsten, der am Ende nicht nur die Titelheldin in den Tod reißen wird.

Die Uraufführung von Richard Strauss Oper Salome war ein überwältigender Erfolg und ein handfester Skandal zugleich. Höhepunkt der Oper ist Salomes Tanz der sieben Schleier, indem zur Schau getragene Sinnlichkeit und hintergründige Erotik einander abwechseln.

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