09.04.2012 07:51 eine heitere Clownerie

Theater in Wilhelmshaven: Endspiel von Samuel Beckett - von wegen düster und schwermütig - am 11. und 20.4.2012

(c) Landesbühne Niedersachsen Nord

Von: Torben Schumacher - 3 Bilder

 

Beckett gilt als düster und schwermütig. Dabei wird gerne seine irische Heiterkeit übersehen. Wenn seine Antihelden über die Hoffnungslosigkeit des Daseins klagen, rutschen sie immer in der nächsten Sekunde auf einer Bananenschale aus.

In Endspiel, seinem zweiten großen Stück nach „Warten auf Godot“, erzählt er von Hamm, der nur noch sitzen kann, und dessen Diener Clov, der nur stehen kann – den letzten Menschen in einer zerstörten Welt. Und doch ist dieses Kammerspiel eine heitere Clownerie, durchsetzt von klassischen Running Gags und kindlich unschuldigem Humor.

Beckett selbst verweigerte konsequent jede eindeutige Interpretation seiner Texte. 1967 stellte Ernst Schröder, der Darsteller des Hamm, Samuel Beckett während der Generalprobe die Frage, ob es richtig sei, dass die Namen Hamm und Clov für „Hammer“ und „Nagel“ (frz. „clou“) stünden. Der Autor soll geantwortet haben: „Wenn Sie wollen.“

Regie: Christian Hockenbrink
Bühne & Kostüme: Mascha Deneke
Dramaturgie: Peter Hilton Fliegel
Regieassistenz: Athena Schreiber

mit: Thomas Hary (Hamm) / Aom Flury (Clov)

Premiere: Sonnabend, 25. Februar 2011 / 20.00 / Stadttheater Wilhelmshaven

Weitere Termine im Stadttheater Wilhelmshaven:
Mi., 11.04.2012 / 20.00 Uhr
Fr., 20.04.2012 / 20.00 Uhr

 

 

Torben Schumacher

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