28.04.2013 08:00 Gelber Mond

Theater in Wiesbaden: ein Krimi über die Flucht vor sich selbst, über das Fremdsein im eigenen Körper, über Projektionen und Ängste

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Gelber Mond, Junges Staatstheater Wiesbaden; (c) Lena Obst

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Von: GFDK - Theater Wiesbaden

Leila und Lee sind auf der Flucht. Lee hat den Freund seiner an Alkoholsucht erkrankten Mutter erstochen und jetzt sind sie auf dem Weg nach Norden. Dort wohnt Lees Vater, in einem riesigen Haus mitten im Wald. Lee hat eine Postkarte davon. Ansonsten hat er von seinem Vater eine Mütze mit einem Hirsch darauf und seinen Spitznamen: Stagger  Lee.

Theater in Wiesbaden

Leila hat ein heiles Zuhause, ist gut in der Schule, hat also beste Aussichten auf eine gesicherte Zukunft, aber sie redet nicht. Nur mit Lee fühlt sie sich real, anwesend, wo sonst nur die Fremdheit im eigenen Körper regiert. Wo sonst nur Plüschtiere, Hochglanzcover und Promigeschichten eine mögliche unerreichbare Realität darstellen, steht da auf einmal Lee und fragt: ,Kommst du, oder kommst du?‘ Und so träumt sie schon von einer gemeinsamen Zukunft, während Lee noch an eine Karriere als erster Zuhälter der Stadt und Gangsterboss denkt. Gemeinsam wagen sie den Ausbruch aus der urbanen Normalität, den Hochglanzfassaden und
Alltagsfluchten.

Schauspiel Wiesbaden

‚Gelber Mond‘ ist ein Krimi über die Flucht vor sich selbst, über das Fremdsein im eigenen Körper, über Projektionen und Ängste. Aber auch eine große Geschichte über die erste Liebe, das Erkennen seiner selbst im anderen und das Erwachen all dieser Gefühle. David Greig erzählt die Geschichte zweier jugendlicher Ausreißer als mitreißenden Roadtrip in einen Sturm von Emotionen.

Hessisches Staatstheater Wiesbaden
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