15.02.2014 09:00 Premiere heute

Theater in Wiesbaden: Der Duft der Dinge - ein TanzPAARFUM

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Die beiden Choreografen tauchen spielerisch in das stimulierende Reich der Gerüche ein; (c) Martin Kaufhold

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Von: GFDK - Staatstheater Wiesbaden

‚Der Duft der Dinge ist die Sehnsucht, die sie uns nach sich erwecken.‘ (Christian Morgenstern)

Ballettdirektor Stephan Thoss präsentiert gemeinsam mit Kompaniemitglied Giuseppe Spota seine letzte Wiesbadener Ballettpremiere "Der Duft der Dinge", ein TanzPAARFUM. Die beiden Choreografen tauchen spielerisch in das stimulierende Reich der Gerüche ein und zeigen Erinnerungen, Begegnungen und Situationen, die darin wachgerufen werden. Denn ein Duft bleibt immer im Gedächtnis.

Theater in Wiesbaden

/TRE

Giuseppe Spota, Tänzer in der Kompanie und FAUST-Theaterpreis-Gewinner, choreografiert nach ‚ABI/TIAMO‘ (2012) mit ‚/TRE‘ sein zweites großes Stück für das Ballett des Hessischen Staatstheaters. In ‚/TRE‘ ist der Duft Sinnbild der Begegnung zweier Menschen, die beim selben Duft ganz unterschiedliche Bilder entwickeln können. Für seine Uraufführung hat Spota kammermusikalische Werke für Streicher und Klavier zusammengestellt: Neben ‚Aria‘ von Alexander Balanescu sind es Werke des italienischen Komponisten Ezio Bosso (*1971), die als deutsche Erstaufführungen vom Hessischen Staatsorchester gespielt werden.

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Der Duft der Dinge

Zu Rodion Shchedrins ‚Carmen‘-Suite für Streichorchester und Percussion nach den berühmten ‚Carmen‘-Melodien von Georges Bizet entwickelt Stephan Thoss eine ‚Duftreise‘. Sie führt in die Vergangenheit zu Situationen, die durch ganz bestimmte Gerüche ausgelöst werden. Thoss zeigt wieder einmal seinen eigenwilligen, tänzerischen Humor und lässt neben dem bitter-süßen Rosenduft erster Liebeserlebnisse auch heitere und skurrile Geruchserinnerungen erstehen, vom Zimt-Duft der Backstube bis hin zum beißenden Desinfektionsmittel – ein ganzes Arsenal an Duftstationen.

Orchester-Ballettabend von Stephan Thoss und Giuseppe Spota

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