26.08.2012 07:18 der Inbegriff von Oper schlechthin

Theater in Wiesbaden: AIDA Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi - Premiere am 8.9.2012

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Von: Hessisches Staatstheater Wiesbaden

‚Aida‘ nimmt unter den Opern Giuseppe Verdis in vielerlei Hinsicht eine besondere Stellung ein. Sie ist nicht nur zu Verdis berühmtestem Werk geworden, sondern auch zum Inbegriff von ‚Oper‘ schlechthin: Figuren, Konflikte, Leidenschaften, Schauplätze – das alles entsteht kraft der Musik und der Gesangsstimme. Während nahezu alle anderen Opern Verdis ihre Idee und Gestaltung großen literarischen Werken verdanken, beruht die Handlung von ‚Aida‘ auf dem Szenenentwurf von Auguste Mariette, eines einflussreichen Ägyptologen im Dienste des Khediven Ismail Pascha. Für sein 1869 eröffnetes Opernhaus in Kairo wollte der Khedive um jeden Preis ein neues Werk des größten Komponisten der Zeit: Giuseppe Verdi.

Der nahm nach langem Zögern das ungewöhnliche Angebot an und damit die Gelegenheit wahr, eine Oper allein nach musikdramatischer Idee und Wirkung zu gestalten. Das Ägypten, in das uns Giuseppe Verdi entführt, ist eine Welt der Rituale, der strengen Regeln und der starken Emotionen. Der siegreiche Feldherr Radames wurde für die Pharaonentochter Amneris bestimmt, doch keine Macht der Welt kann ihn von seiner Liebe zur äthiopischen Sklavin Aida abbringen. Keine andere Oper Verdis endet so tragisch und doch mit einem so vollständigen Sieg der Liebe wie ‚Aida‘ .

Als Aida stellt sich die renommierte ungarische Sopranistin Eszter Sümegi erstmals in Wiesbaden vor. Der Tenor Rubens Pelizzari kehrt als Radames ans Staatstheater zurück, ebenso wie Kiril Manolov in der Rolle von Aidas Vater Amonasro und Andrea Baker als Amneris.

Regisseur Immo Karaman hat zusammen mit dem Choreografen Fabian Posca in Wiesbaden bereits ‚Luisa Miller‘ inszeniert. Ihre Produktion von John Adams’ ‚Doctor Atomic‘ (Saarbrücken/Helsinki) wurde 2010 für den FAUST-Theaterpreis nominiert. An der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf erarbeiten beide einen Britten-Zyklus mit ‚Peter Grimes‘, ‚Billy Budd‘ und ‚The Turn of the Screw‘. Beeindruckende Inszenierungen entstanden außerdem an der Oper Leipzig und am Staatstheater am Gärtnerplatz in München.

 

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