15.11.2012 07:02 Endlich Frieden in Troja

Theater in Wien: Das Trojanische Pferd bis zum 11.12.2012

Copyright: Reinhard Werner, Burgtheater

Von: GFDK - Burgtheater

Endlich Frieden in Troja. Nach 10 Jahren. Kein Grieche mehr weit und breit. Kein Schiff mehr am Horizont. Nur noch ein gigantisches, hölzernes Pferd am Strand: Gottesgeschenk oder Kriegsmaschine? Doch da bewegt sich etwas, ein zurückgelassener Grieche sitzt zusammengekauert an einem Fuß des Pferdes, zitternd. Er wird den Trojanern eine atemberaubende Version seiner Geschichte erzählen.

An diesem Theaterabend kommen verschiedenste Stimmen zu Wort. Sie alle erinnern an Fragmente des ältesten verschriftlichten europäischen Mythos. Sinon, Hekabe, Priamos, Paris, Hera, Athene, Aphrodite, Kassandra, Helena, Menelaos, Iphigenie, Agamemnon, Klytämnestra, Hektor, Andromache, Odysseus, Zeus, Achilleus, Patroklos …

Stimmen von 660 vor Christus treffen auf Stimmen unserer Gegenwart. Sie erzählen, kollektiv und dennoch kontrovers davon, dass die Menschen – so scheint es – Spielbälle der Götter sind und in einer nicht enden wollenden Verkettung von Zerstörung und Selbstzerstörung verstrickt sind.

Kontakt

Konstanze.Schaefer@burgtheater.at