27.05.2013 09:00 Österreichische Erstaufführung

Theater in Salzburg: ZEIT IM DUNKELN - Irgendwo in Europa. Zwei Menschen auf der Flucht, Vater und Tochter

„Zeit im Dunkeln“ erzählt vom  Leben der illegalen Flüchtlinge

„Zeit im Dunkeln“ erzählt lakonisch und ungeschminkt vom unbemerkten, fremden Leben der illegalen Flüchtlinge; (c) Marco Riebler

Schauspielhaus Salzburg zeigt ZEIT IM DUNKELN von Henning Mankellzeit im dunklen Österreichische Erstaufführung
Von: GFDK - Schauspielhaus Salzburg - 3 Bilder

Irgendwo in Europa. Zwei Menschen auf der Flucht, Vater und Tochter. Sie sitzen fest und warten, dass ihre gefährliche Reise weitergeht. Geld haben sie kaum noch, fast alles mussten sie der Schlepperbande bezahlen. Bei der Fahrt übers Meer haben sie die Mutter verloren, ertrunken. Mit ihr sind Lebensfreude und ein großer Teil der Ersparnisse untergegangen.

Theater in Salzburg

Doch unerbittlich ging die Reise weiter, quer durch Europa, zusammengepfercht wie Vieh in Containern oder versteckt auf der Ladefläche eines LKW. Jetzt sind sie angekommen. Zwischenstation? Endstation? Sie wissen es nicht. Der Vater träumt von Australien oder Kanada. Sie warten. Warten auf Ausweispapiere, mit denen es endlich weitergeht. Der Vater wagt sich nicht vor die Tür, nur nicht verpassen, wenn die Rettung kommt. Derweil versucht die Tochter, das Leben zu organisieren. Eifersüchtig überwacht beginnt sie, in kleinen Schritten die fremde Welt zu erobern und kämpft um ein Stück Normalität. Doch das Trauma der Flucht ist ein mächtiger Gegner.

Freunde der Kunst

Seit Jahren zählt der Bestsellerautor Henning Mankell zu den bedeutendsten Gegenwartsdramatikern in Schweden. In „Zeit im Dunkeln“ erzählt er lakonisch und ungeschminkt vom unbemerkten, fremden Leben der illegalen Flüchtlinge mitten unter uns.

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