10.09.2014 09:00 Oper

Theater in Salzburg: Die Zauberflöte - philosophisch und volksnah, tragisch und komödiantisch

zauberfloete theater salzburg

Ein magisches Spiel, philosophisch und volksnah, tragisch und komödiantisch zugleich; (c) Christina Canaval

Von: GFDK - Salzburger Landestheater

Sie ist die meistgespielte Oper überhaupt und für junge Theaterbesucher seit Generationen die Einstiegsdroge ins Musiktheater.

Theater in Salzburg

Mit der »Zauberflöte« gelang dem Duo Mozart und Schikaneder ein wahrhaft grandioser Wurf. Ein magisches Spiel, philosophisch und volksnah, tragisch und komödiantisch zugleich. Prinz Tamino wird von der sternflammenden Königin der Nacht ausgesandt, ihre entführte Tochter Pamina aus den Händen Sarastros zu befreien. Um dieses gefährliche Abenteuer bestehen zu können, erhalten Tamino und sein munterer Reisegefährte Papageno ein verzaubertes Glockenspiel und eine magische Flöte, deren Klang im entscheidenden Moment seine Wirkung zeigt.

Die Namen von Wolfgang Amadeus Mozart und Emanuel Schikaneder sind nicht nur mit Salzburg, sondern natürlich auch mit dem Theater am Makartplatz aufs Engste verknüpft. In Sichtweite des Wohnhauses der Familie Mozart prägte Schikaneder hier ab 1780 als Prinzipal das Theaterleben der Stadt und schloss Freundschaft mit Leopold Mozart und dessen Sohn Wolfgang. Zu einer Zusammenarbeit kam es trotzdem erst rund zehn Jahre später in Wien, wo »Die Zauberflöte« am 30. September 1791 ihre Uraufführung feierte.

Freunde der Kunst

In Kooperation mit dem Salzburger Marionettentheater realisiert Intendant Carl Philip von Maldeghem eine Inszenierung aus dem Geiste des Theatermannes Emanuel Schikander heraus, der sich die Figur des Vogelfängers Papageno einst selbst auf den komödiantischen Leib geschneidert hatte und mit dieser Paraderolle über Jahre Triumphe feierte. Am Pult des Mozarteumorchesters stellt sich darüber hinaus die neue Musikdirektorin Mirga Gražinytė-Tyla dem Salzburger Publikum vor.

am 20.09.2014

presse@remove-this.salzburger-landestheater.at