13.09.2012 07:25 Koproduktion mit der Agentur Artplay

Theater in Rostock: Ost-Zeit-Story – Die ungespielten Lieder - 4. Oktober 2012

(c) Volkstheater Rostock

Von: Bärbel Schlapmann

Es ist verschollen und dennoch nicht vergessen. Thomas Putensen singt altes Liedgut aus der DDR. Locker musiziert er – gemeinsam mit seinen Musikerkollegen – die nie mehr gespielten alten Schullieder, Schlager und Songs aus einer vermeintlich besseren Welt. Was haben „Goodbye Johnny“ und die DDR-Hymne gemeinsam?  Nichts? Vielleicht, so lange Thomas Putensen nicht in die Tasten greift. Der Greifswalder Sänger und Pianist spielt auf dem Flügel, mit Worten, mit Gedanken und natürlich mit verschiedenen Musikstilen. Wer hatte im Streit um die Noten für den Hans-Albers-Titel und die Nationalhymne eigentlich Recht bekommen? Die damals allmächtige Partei? Oder im Zweifelsfalle doch die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte?

 

Die Ost-Zeit-Story – ganz klar, dass Putensen wenigstens kurz „Auferstanden aus Ruinen“ intoniert. Und auch wenn die „Beat-Musik“ anfangs von der Staatsführung nur ungern geduldet wurde: Es gab sie ... und jede Menge andere Titel, die in den Archiven heutiger Rundfunkstationen zu verstauben scheinen. Die starke Resonanz des Programms „Schlimme Lieder aus der DDR...!?“ ließ den Entschluss reifen, die seit mehr als 20 Jahren aus Medien und Konzertsälen verbannten Songs in einer Fortsetzung noch einmal auf die Bühne zu bringen. Dieser Abend verspricht Entdeckungen kaum aufgeführter Lieder aus der untergegangenen DDR. Putensen und sein Beat-Ensemble, unterstützt von der Norddeutschen Philharmonie und dem Opernchor des Volkstheaters Rostock sorgen mit eigenen Text- und Liedkreationen für enthemmtes, befreiend wirkendes Lachen. Mitsingen ist ausdrücklich erwünscht!

 

Musikalische Leitung: Thomas Putensen / Peter Leonard

Choreinstudierung: Carsten Bowien

Mitwirkende: Thomas Putensen und sein Beat-Ensemble, Mitglieder der Norddeutschen Philharmonie Rostock, Opernchor des Volkstheaters Rostock

 

Termin: Donnerstag, 4. Oktober, 19.30 Uhr, Großes Haus

 

Bärbel Schlapmann
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