14.04.2013 07:59 Über den rassistischen und rechtsextremen Alltag

Theater in Potsdam: Theaterprojekt „Mit Tötungsdelikten ist zu rechnen“

Theaterprojekt „Mit Tötungsdelikten ist zu rechnen“ Über rassistischen und rechtsextremen Alltag in Deutschland

Theaterprojekt „Mit Tötungsdelikten ist zu rechnen“Quelle: Hans Otto Theater

Von: GFDK - Hans Otto Theater

Nach der Erschütterung im Jahr 2012 über die NSU-Morde wird das Ansteigen rechter Gewalt in Deutschland zunehmend als Bedrohung wahrgenommen.  Das Theaterprojekt „Mit Tötungsdelikten ist zu rechnen“ zeigt differenziert die Strukturen und die dichter werdende organisierte Vernetzung der Rechten Szene auf und fordert gleichzeitig zum Nachdenken über das Verhalten der Gesellschaft und jedes Einzelnen auf.

Die Akteure:

- Eine schwarze Deutsche wird immer wieder rassistisch bedroht
- Ein Aussteiger berichtet über seine Erlebnisse in der Szene und die Motivation zum Aussteigen. Ein Freund, der ihm dabei hilft, erlebt das Anwachsen rechter Aktivitäten in den neuen Bundesländern
- Eine Frau kämpft unermüdlich gegen Schmierereien und rechte Aufkleber
- Ein Akteur dokumentiert Aktionen im rechten Milieu
- Eine Politikerin berichtet über den NSU-Untersuchungsausschuß.

Drei Schauspieler werden an der szenischen Darstellung der Erlebnisse der Akteure beteiligt sein.

Das dokumentarische Theaterstück versucht u. a., die Ursachen dieser Entwicklung, die Ästhetik und Ideologie rassistischer und rechter Gewalt, die Rolle der „schweigenden Mehrheit“ und die Schwierigkeiten bei den Ermittlungen zu beleuchten.

Das Projekt soll nach den Vorstellungen im Hans Otto Theater bei weiteren Aufführungen auch an anderen Theatern in Deutschland zu sehen sein.

Im Anschluss an die Vorstellung am 1. Mai findet ein Publikumsgespräch statt. Es moderiert Lea Rosh.

Konzept und Dramaturgie: Lea Rosh und Renate Kreibich-Fischer
Regie: Clemens Bechtel
Bühne und Kostüme: Till Kuhnert
Medienbearbeitung: Sabine Deutrich, Timeprints
Bühnenbau: Jörg Schildbach, LICHTblick-Bühnentechnik

01. Mai ’13 › 19.30 - 21.15 Uhr

Spielort Reithalle

Gefördert durch
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den Fonds Neue Länder der Kulturstiftung des Bundes
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die Landeshauptstadt Potsdam, Fachbereich Kultur und Museen

und den Förderkreis Hans Otto Theater e.V.
www.foerderkreis.hansottotheater.de

»Ein wichtiger, packender Dokumentartheater-Abend.« Berliner Zeitung

»Eine dicht gewirkte Chronik.« Märkische Allgemeine Zeitung

 

 


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