19.10.2014 08:00 Lutz Hübner

Theater in Potsdam: Richtfest - man findet sich zusammen, um gemeinsam das Traumhaus zu bauen

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Zehn Personen und ein Architekt finden sich zusammen, um gemeinsam das Traumhaus zu bauen, das jeder allein sich nicht leisten kann; Foto HL Böhme

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Von: GFDK - Hans Otto Theater Potsdam

Eine Baugemeinschaft ist so etwas wie ein großes Versprechen, wenn man sich nach dem Leben in Gemeinschaft sehnt, seine individuellen Ansprüche aber nicht aufgeben will.

Theater in Potsdam

In einer Baugemeinschaft muss man sich nicht mehr vor dem Alter fürchten, und das Problem der Kinderbetreuung ist auch gelöst. Zehn Personen und ein Architekt finden sich zusammen, um gemeinsam das Traumhaus zu bauen, das jeder allein sich nicht leisten kann. Ein Haus, das den Kindheitstraum von Bullerbü mit der Utopie einer gelebten Solidargemeinschaft über Bildungs- und Einkommensgrenzen hinweg verbindet. Dieses Haus wird nicht weniger als der Aufbruch in ein neues Leben, in dem Geben und Nehmen aufrichtig Freude machen. Noch besser: Es wird eine ideale Vereinigung von Schönheit und Zweck, die auch Architekturstudenten mit Ehrfurcht erfüllt. Doch die ersten Unstimmigkeiten lassen nicht auf sich warten.

Freunde der Kunst

Kein Problem, denn die basisdemokratische Diskussion unter gleichberechtigten Bauherren gehört selbstverständlich zur Vision dazu. Aber wie weit reicht die Solidarität, wenn die wirklichen Probleme des Lebens zwischen die Parteien treten? Was steht dann an erster Stelle: das Versprechen gemeinsamer Verantwortung oder nur die eigenen Interessen? Solange nicht einmal das Fundament steht, ist das Richtfest in weiter Ferne.

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