23.04.2012 07:57 Der Gasometer in münster dient als Kulisse

Theater in Münster: Ein Sommernachtstraum - das Wolfgang Borchert Theater setzt Shakespeares Komödie meisterhaft in Szene - ab 4.5.2012

Das Ensemble bei der ersten gemeinsamen Begehung des Spielorts (c) Wolfgang Borchert Theater

Von: Wolfgang Borchert Theater

Münsters Gasometer ist in die Jahre gekommen. Das 1954 in Betrieb genommene und gut 50 Jahre später stillgelegte Industriedenkmal wird am 4. Mai 2012

Münsters Gasometer ist in die Jahre gekommen. Das 1954 in Betrieb genommene und gut 50 Jahre später stillgelegte Industriedenkmal wird am 4. Mai 2012 zu neuem Leben erweckt.

 

Münsters renommiertes Kammerspiel, das Wolfgang Borchert Theater hatte sich schon 2009 des brachliegenden und scheinbar nutzlosen Stahlkolosses angenommen und ihm mit seiner heiter-poetischen theatralen Stadtreise “Blind Date“ künstlerisches Leben eingehaucht: Der Gasometer diente dem furiosen Finale mit fliegenden Schauspielern als Kulisse.

 

Intendant & Regisseur Meinhard Zanger ließ dieser Eindruck nicht mehr los. Und so kam er auf die Idee, in diesem “Ungetüm aus Stahl“ Shakespeares Komödie “Ein Sommernachtstraum“ unter dem Zeichen des Mondes zu inszenieren. Elfen werden den Gasometer in die ebenso mystische wie zauberhafte Welt des Athener Waldes verwandeln. “Diese so herausfordernde Kulisse schreit geradezu nach dem Sommernachtstraum“, so der Regisseur. Denn Shakespeares Komödie verknüpft drei scheinbar nebeneinander verlaufende Spielebenen peu à peu zu einem komödiantischen Verwirrspiel der Sinne und Gefühle.

 

 

 

Während am Hofe des Athener Herzogs Theseus und der Amazone Hippolyta deren Hochzeit vorbereitet wird, befindet sich ein junges Paar auf der Flucht in den Athener Wald. Lysander und Hermia lieben sich. Sie wehren sich gegen die angeordnete Zwangsheirat durch Hermias Vater Egeus. Dieser hält Demetrius für den besseren Bräutigam. Helena hingegen liebt Demetrius, der aber nur Augen für Hermia hat. Sie folgen den Flüchtenden in den Wald. Das Quartett irrt durchs Gehölz.

 

Zur gleichen Zeit im Reich der Elfen: König Oberon ist eifersüchtig auf seine Frau Titania und schmiedet einen Streich gegen sie. Der Saft einer verzauberten Blume, in ihre Augen geträufelt, soll sie in das erstbeste Geschöpf verlieben lassen, das sie sieht. Auf Wunsch des Königs wendet Diener Puck den Saft auch bei den flüchtigen Paaren an.

 

Doch es kommt noch besser. Derweil irrt eine Dilettanten-Theatertruppe durch den Wald, um ihr Rührstück von ‘Pyramus und Thisbe‘ für des Herzogs Hochzeit zu proben. Puck jedoch ist nicht mehr zu bremsen. Handwerker Zettel wird von dem Elf in einen Esel verwandelt. Als Elfenkönigin Titania, durch Oberons Saft betört, ihn für einen Liebesgott hält, ist das Chaos nicht mehr aufzuhalten. Und auch bei den unglücklich Liebenden beherrscht bald rauschhafte Wirrnis die Szene . . .

zu neuem Leben erweckt.

 

Münsters renommiertes Kammerspiel, das Wolfgang Borchert Theater hatte sich schon 2009 des brachliegenden und scheinbar nutzlosen Stahlkolosses angenommen und ihm mit seiner heiter-poetischen theatralen Stadtreise “Blind Date“ künstlerisches Leben eingehaucht: Der Gasometer diente dem furiosen Finale mit fliegenden Schauspielern als Kulisse.

 

Intendant & Regisseur Meinhard Zanger ließ dieser Eindruck nicht mehr los. Und so kam er auf die Idee, in diesem “Ungetüm aus Stahl“ Shakespeares Komödie “Ein Sommernachtstraum“ unter dem Zeichen des Mondes zu inszenieren. Elfen werden den Gasometer in die ebenso mystische wie zauberhafte Welt des Athener Waldes verwandeln. “Diese so herausfordernde Kulisse schreit geradezu nach dem Sommernachtstraum“, so der Regisseur. Denn Shakespeares Komödie verknüpft drei scheinbar nebeneinander verlaufende Spielebenen peu à peu zu einem komödiantischen Verwirrspiel der Sinne und Gefühle.

 

 

WBT-Chef Meinhard Zanger übersetzt, erstellt die Fassung und inszeniert, der Salzburger Wolfgang Florey komponiert eigens sinfonische Musik für die Aufführung, Bühne & Kostüme stammen von dem Kroaten Darko Petrovic, der lange Jahre an den Opern Köln und Düsseldorf arbeitete.

 

Ab 4. Mai werden die Zuschauer in ein zirzensisches wie komisches Verwirrspiel um menschliche Gefühle und Sinne entführt und erleben unter freiem Himmel ein spielwütiges, bestens aufgelegtes 20köpfiges Ensemble, dessen Namen wir in Kürze veröffentlichen werden. Bis einschl. 8. Juli 2012 finden 30 weitere Vorstellungen statt, jeweils freitags bis sonntags und am Pfingstmontag, 28. Mai. Maximal 414 Zuschauer finden Platz im Gasometer. Für das leibliche Wohl sorgt das Restaurant LuMiná aus dem Hafenviertel. Parkplätze befinden sich gegenüber bei Ratio und Marktkauf. Der Vorverkauf läuft auf Hochtouren. Karten sind über die Hotline 0251-40019 und im Internet unter Tickets zu erhalten.

 

 

 

Kontakt:

Anna Wallitzer

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