05.05.2014 09:00 Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Theater in Münster: Die Zauberflöte - beschwört die unerschöpfliche Kraft der Liebe

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Die Macht der Liebe – ein Vermittlungszauber zwischen Licht und Schatten; © Oliver Berg, Theater Münster

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Von: GFDK - Theater Münster

Die Macht der Liebe – ein Vermittlungszauber zwischen Licht und Schatten.

Prinz Tamino, auf der Flucht vor einer Riesenschlange, hat es in das Reich der Königin der Nacht verschlagen. Dort trifft er auf den Vogelfänger Papageno und auf drei geheimnisvolle Damen, die ihm ein Bild von der entführten Pamina schenken. Tamino verliebt sich sofort in dieses Bildnis.

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Die Königin verspricht ihm die Hand ihrer Tochter, wenn er die Geraubte aus der Macht ihres Widersachers Sarastro befreit, des Oberpriesters einer im Reich der Sonne lebenden Bruderschaft. Unter dem Schutz dreier wundersamer Knaben finden Tamino und Pamina auf vielerlei gefahrvollen Prüfungswegen schlussendlich zusammen …

Mozarts (1756–1791) ZAUBERFLÖTE, 1791 in Wien uraufgeführt, steht in der Tradition der Wiener Zauberopern, deren Grundidee der Sieg der Liebe über große Gefahren ist. Dabei spielt das Eingreifen von guten und bösen Mächten in die Geschicke der Menschen eine wichtige Rolle. Phantastisches und Reales verbinden sich ebenso wie Ernst und Humor.

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Doch darüber hinaus bespiegelt dieses gleichermaßen beliebte wie rätselhafte Werk auch ein Stück Menschheitsgeschichte. Diese außerordentliche Spannweite verdankt die ZAUBERFLÖTE einzig Mozarts Musik. Sie zeigt auf, dass subjektiv als richtig und echt Empfundenes objektiv falsch, krank und schädlich sein kann. Sie beschwört die unerschöpfliche Kraft der Liebe, die allein in der Lage ist, das Überleben zu sichern, die in sich die einzige Hoffnung auf eine bessere Welt ist.

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