24.03.2012 07:13 Salvatore Cammarano nach Friedrich Schillers Kabale und Liebe

Theater in München: Luisa Miller - Oper von Giuseppe Verdi an der Bayerischen Staatsoper ab 15.4.2012

© Wilfried Hösl

Von: Bayerische Staatsoper

Erster Akt – Die Liebe

Luisa feiert mit Vater Miller ihren Geburtstag. Auch ihr Freund Carlo kommt zu Besuch. Miller misstraut dem Verehrer. 

Im Selbstgespräch kommt Miller zu der Einsicht, Luisa solle sich ihren zukünftigen Ehemann selbst aussuchen. Entsetzt realisiert er, dass Carlo eigentlich Rodolfo, der Sohn des Grafen Walter, ist.

Walter wiederum möchte Rodolfo mit der einflussreichen Federica von Ostheim, seiner Jugendfreundin, verheiraten. Rodolfo vertraut ihr an, dass er Luisa liebt.

Miller berichtet seiner Tochter von Rodolfos wahrer Identität und seiner bevorstehenden Hochzeit mit Federica. Rodolfo jedoch beweist Luisa die Aufrichtigkeit seiner Gefühle. Walter dringt in Millers Haus ein und bekräftigt, dass er Rodolfos Entscheidung für Luisa nicht akzeptieren wird. Miller stellt sich schützend vor seine Tochter. Rodolfo bedroht seinen Vater, doch der entwaffnet ihn. Schließlich greift Rodolfo zum letzten Mittel und will verraten, auf welche Weise sein Vater Graf geworden ist. Walter lässt sich nicht erpressen.


Zweiter Akt – Die Intrige

Luisa erfährt, dass ihr Vater festgenommen wurde. Um ihn zu retten schreibt sie nach innerer Zerreißprobe einen Brief, in dem sie ihre Gefühle für Rodolfo leugnet.

Walter überdenkt die Situation: Er hat vor Jahren einen kinderlosen Verwandten ermordet, um den Machterhalt zu sichern. Rodolfo ist der einzige Zeuge der Tat.

Luisa muss nun auch vor Federica wiederholen, dass sie Rodolfo nie geliebt habe.
Rodolfo erfährt von Luisas Bekenntnis, ohne sie kann er nicht weiterleben.


Dritter Akt – Das Gift

In einem Brief will Luisa Rodolfo erklären, dass sie zur Lüge gezwungen wurde und ihm ihren Entschluss mitteilen, sich das Leben zu nehmen. Miller, aus der Haft entlassen, fragt nach dem Brief und erfährt so von Luisas Selbstmordabsichten. Er beschwört sie, ihn im Alter nicht allein zu lassen. Gerührt entschließt Luisa sich, gemeinsam mit ihrem Vater zu fliehen.
Betend wird Luisa von Rodolfo überrascht. Auf seine Frage hin bestätigt sie, ihn verleugnet zu haben. Rodolfo vergiftet sich und Luisa. Erst angesichts des Todes erkennen sie, dass sie um ihre Liebe betrogen wurden.

 

Besetzungen

Musikalische Leitung Paolo Carignani   
Inszenierung Claus Guth   
Bühne und Kostüme Christian Schmidt   
Licht Michael Bauer   
Dramaturgie Sophie Becker   
Chor Stellario Fagone   

Il Conte di Walter Christof Fischesser   
Rodolfo Ramón Vargas   
Federica Anaïk Morel   
Wurm Diogenes Randes   
Miller Zeljko Lucic   
Luisa Miller Serena Farnocchia   
Laura Silvia Hauer   
Un Contadino Dean Power   

Bayerisches Bayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper

 

Nationaltheater

Vorstellungen:
Sonntag, 15. April 2012, 19.00 Uhr
Freitag, 20. April 2012, 19.30 Uhr
Montag, 30. April 2012, 19.00 Uhr
Samstag, 5. Mai 2012, 19.00 Uhr

Christoph Koch

T +49.(0)89.21 85 10 20
F +49.(0)89.21 85 10 23

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