13.01.2013 07:02 Märchenhaft in szene gesetzt

Theater in München: Dornröschen - von Karl Alfred Schreiner, Musik von Peter I. Tschaikowsky, Premiere am 26.1.2013

Theater in München: Dornröschen - von Karl Alfred Schreiner, Musik von Peter I. Tschaikowsky, Premiere am 26.1.2013

© Lioba Schöneck

Von: GFDK - Staatstheater am Gärtnerplatz - 3 Bilder

Wer kennt nicht das wunderschöne Märchen vom Dornröschen? Lange haben die Königin und der König zusammen mit dem gesamten Hofstaat die Geburt ihrer Tochter, Prinzessin Aurora, herbeigesehnt. Doch sie alle haben die Rechnung ohne Carabosse gemacht. Und so nimmt das Schicksal seinen Lauf: An ihrem 16. Geburtstag sticht sich Aurora in den Finger und fällt mitsamt dem Schloss und all seinen Bewohnern in tiefen Schlaf – bis eines Tages ein Prinz daher kommt und Aurora und alle anderen zu neuem Leben erweckt …

Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen.

Johann Wolfgang von Goethe

Am 3. Januar 1890 wurde Tschaikowskys Ballett »Dornröschen« am St. Petersburger Mariinski-Theater in einer Choreografie von Marius Petipa aus der Taufe gehoben. Bis heute zählt es nicht nur zu den gelungensten Balletten aus der großen zaristischen Ära, es gehört auch zum internationalen Standardrepertoire, vor allem dank Tschaikowskys wunderbarer Melodien. »Ich habe das Gefühl, die Musik zu diesem Ballett wird eines meiner besten Werke«, schrieb der Komponist am 22. Juli 1889 an seine Freundin Nadeschda von Meck, »die Handlung ist so poetisch und eignet sich so gut zu musikalischer Gestaltung, dass sie mich ganz gefangen nahm, und ich mit der Wärme und Zuneigung schrieb, die sich in der Musik spiegelt.« Zusammen mit seinem neuen Tanzensemble setzt Ballettdirektor Karl Alfred Schreiner die betörende Geschichte, auf welch ungewöhnliche Art Prinzessin Aurora zu ihrem Prinzen kommt und welche Rolle dabei die böse Carabosse und die gute Fliederfee spielen, neu und sehr märchenhaft in Szene. Doch seien Sie sicher, dass dieses altbekannte Märchen auch noch zauberhafte Überraschungen birgt!

Wer hat der letzten Rose Ihren letzten Duft verliehn?
Tritt hinaus ins Sonnenlose, Atme ihn und spüre ihn ...

Georg von der Vring

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