17.07.2013 08:00 von Peter Handke

Theater in München: Die schönen Tage von Aranjuez, Premiere am 17.07.2013 im Residenz Theater

Die schönen Tage von Aranjuez pohlmann

„Der Mann“ und „Die Frau“ umkreisen einander und ihre Vergangenheit: Momente der tiefen Freude, das Frauwerden, Erfahrungen von Erotik und Beisammensein, Sehnsucht nach Natur; (c) Andreas Pohlmann

Von: GFDK - Residenz Theater

"Und wieder ein schöner Sommertag. Und wieder eine Frau und ein Mann an einem Tisch im Freien." Peter Handkes neues Stück ist ein Sommerdialog eines namenlosen Paares. „Der Mann“ und „Die Frau“ umkreisen einander und ihre Vergangenheit: Momente der tiefen Freude, das Frauwerden, Erfahrungen von Erotik und Beisammensein, Sehnsucht nach Natur.

Theater in München

Frag mich! Erzähl! Aber berühr mich nicht! Ganz einander zugewandt, sind sich die beiden zugleich nah und fremd, Rätsel und offenes Buch. Bei aller Gelassenheit des gelebten Lebens wirken ihre Erzählungen dennoch sehnend und nostalgisch.

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"Die schönen Tage von Aranjuez sind nun zu Ende" ist der erste Satz aus Schillers "Don Karlos" und es wirkt, als begebe sich das Sommertagspaar erinnernd auf die Suche nach dem gewesenen Schönen, um es im Hier und Heute zu neuem Glanz zu bringen. Aber auch die Kräfte der Zerstörung greifen Raum. Vielleicht fällt sie am Ende in eins: die Angst vor dem Berührtwerden – und die Sehnsucht danach.

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