28.10.2014 09:00 Oper

Theater in München: Die Sache Makropulos - die Geschichte der 337-jährigen Elina Makropulos

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Für seine vorletzte Oper greift der betagte Leoš Janáček zu einem zeitgenössischen Drama mit Phantasy-Plot – die Geschichte der 337-jährigen Elina Makropulos; Fotos: Wilfried Hösl

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Von: GFDK - Bayerische Staatsoper

Der seit Generationen festgefahrene Erbschaftsprozess Gregor gegen Prus erfährt eine unerwartete Wendung, als die Sängerin Emilia Marty auftaucht, die mit erstaunlichem Detailwissen über die Vergangenheit dienen kann.

Theater in München

Die in den Prozess verstrickten Männer verlieren den Kopf angesichts dieser faszinierenden Frau. Liebe jedoch scheint ihr nichts zu bedeuten und Sex ist ein Handel; Marty geht mit demjenigen ins Bett, der im Besitz des von ihr gesuchten alten Schriftstückes ist: die Sache Makropulos. Für seine vorletzte Oper greift der betagte Leoš Janáček zu einem zeitgenössischen Drama mit Phantasy-Plot – die Geschichte der 337-jährigen Elina Makropulos.

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Als Jugendliche wurde an ihr ein Elixier zur Lebensverlängerung getestet. Seither wechselt sie in einem fort Länder, Liebhaber und Identitäten. Als die Wirksamkeit des Elixiers nachlässt, sucht sie, des Lebens müde und dennoch in Todesfurcht, jenes Rezept, das ihr Altern noch einmal aufschieben könnte. Karel Čapeks geistreiche Komödie spekuliert über den Sinn der Sterblichkeit. Janáček verwandelt sie in eine Tragödie über 300 Jahre Einsamkeit.

christoph.koch@remove-this.staatsoper.de