07.01.2014 09:00 von Rainer Werner Fassbinder

Theater in München: Die bitteren Tränen der Petra von Kant - es geht um die Unvereinbarkeit von Liebe und Geld

petra von kant theater muenchen

Sechs Frauen versammeln sich in einem luxuriösen Appartement zum emotionalen Ringkampf; (c) Hans Jörg Michel

Von: GFDK - Residenztheater München

Es geht um die Unvereinbarkeit von Liebe und Geld und die Frage, was es bedeutet, Macht über das Liebesbedürfnis eines andern zu haben.

Theater in München

Sechs Frauen versammeln sich in einem luxuriösen Appartement zum emotionalen Ringkampf. Im Zentrum steht die amour fou zwischen der erfolgreichen Modedesignerin Petra von Kant und der jungen, aber mittellosen Karin Thimm, die aus Petras Zustand hysterischer Verliebtheit Profit zu schlagen weiß.

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Eine Dynamik der Ausbeutung nimmt ihren Lauf, an der Mutter und Tochter genauso teilhaben wie die stumme Marlene, die Petra abgöttisch liebt. Sie alle sind Teil einer Anordnung wechselseitiger Abhängigkeit in der Hochglanzwelt der Upperclass, von Fassbinder mit voyeuristischem Blick seziert.

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