04.12.2014 08:00 Joseph Haydn

Theater in Mannheim: Die Jahreszeiten - berühren Zeiten der Saat und Hoffnung

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Es gibt »kein herrlicheres, farbenreicheres Bild des ganzen menschlichen Lebens« als Haydns Jahreszeiten, so E. T. A. Hoffmann; (c) Christian Kleiner

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Von: GFDK - Nationaltheater Mannheim

Die Jahreszeiten berühren Zeiten der Saat und Hoffnung, des Nebels und der Dunkelheit, einen langen Sommertag, Ernte, Jagd und Weinlese.

Theater in Mannheim

Auf wütende Stürme folgt der sanfte Einbruch der Nacht. Eben noch geht der Bauer pfeifend mit dem Pflug über seinen Acker, da lockt schon wieder die winterliche Spinnstube. Bunte Bilder und Szenen spielen sich in den vier Kantaten reigenartig ab. Sie beginnen und enden im Winter. Doch blickt man am Ende aus der Nacht des irdischen Winters auf die Vision einer lichten Himmelswelt.

Es gibt »kein herrlicheres, farbenreicheres Bild des ganzen menschlichen Lebens« als Haydns Jahreszeiten, so E. T. A. Hoffmann. Das Oratorium entstand kurz nach seinem Zwillingswerk Die Schöpfung und vertont einen Text aus einem englischen Versepos von James Thomson in der Übersetzung des Barons van Swieten.

Freunde der Kunst

Das große Orchester begleitet drei Sängersolisten und einen Chor, die archetypisch das Landvolk verkörpern. In den Naturschilderungen und Verklärungen des Landlebens scheinen die Ideen Jean-Jacques Rousseaus auf.

sandra.strahonja@remove-this.mannheim.de