12.02.2015 09:00 von Igor Strawinskij

Theater in Köln: DIE NACHTIGALL - deren Gesang lässt alle Sorgen vergessen

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»DIE NACHTIGALL«, ein poetisches Kleinod der Opernliteratur, kam 1914 in Paris zur Uraufführung; © Paul Leclaire

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Von: GFDK - Oper Köln

Eine Gesandtschaft des KAISERS von China sucht im Wald nach jener NACHTIGALL, deren Gesang alle Sorgen vergessen lässt, um sie an den Hof des Kaisers einzuladen.

Theater in Köln

Dieser ist von ihrem Gesang so gerührt, dass er ihr zum Dank seine goldenen Pantoffeln schenken möchte, was die NACHTIGALL jedoch ablehnt. JAPANISCHEGESANDTE überreichen eine mechanische Nachtigall als Geschenk – der kaiserliche Hof ist begeistert. Als der KAISER bemerkt, dass die echte NACHTIGALL davon geflogen ist, verbannt er sie aus seinem Reich. Als der KAISER einige Zeit später im Sterben liegt, ruft er Trommeln und Musik, um die Geister seiner Taten zu vertreiben. Doch seinem Ruf folgt nur die NACHTIGALL…

Igor Strawinskij begann mit der Komposition 1908, unterbrach die Arbeit jedoch für das Ballett »Der Feuervogel«. Nach »Petruschka« (1911) und »Le sacre du printemps« (1913) zögerte der Komponist, die Arbeit an »DIE NACHTIGALL« wieder aufzunehmen, da sich sein Kompositionsstil geändert hatte.

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Die Lösung lag in den verschiedenen Schauplätzen der Handlung: Der turbulente Kaiserhof verlangte eine andere musikalische Farbe als die Figur des FISCHERS in der Anfangsszene oder als der Garten. »DIE NACHTIGALL«, ein poetisches Kleinod der Opernliteratur, kam 1914 in Paris zur Uraufführung.

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