31.03.2015 09:00 von Marguerite Donlon

Theater in Kiel: Heroes-K - mal selbstironisch, mal witzig, mal bizarr

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Als Choreografin arbeitete Donlon mit Ballettcompagnien rund um den Erdball; Foto: Olaf Struck

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Von: GFDK - Theater Kiel

Mal selbstironisch, mal witzig, mal bizarr. So beschreibt die irische Choreografin Marguerite Donlon ihre Stücke.

Theater in Kiel

Mit Leichtigkeit verbindet Donlon in ihren Choreografien klassisches Handwerk mit zeitgenössischer Power. Diesen Spagat beherrschte sie schon als Solistin an der Deutschen Oper und übernahm ihn für sich als Choreografin. In ihren Kreationen zelebriert Marguerite Donlon die Tänzer und ihre persönlichen Stärken. Sie macht sie zu Helden des Alltags. Als Choreografin arbeitete Donlon mit Ballettcompagnien rund um den Erdball: Sie schuf Werke für das Wiener Staatsballett, das Nederlands Dans Theater II, das Stuttgarter Ballett, die Hubbard Street Dance Company Chicago und zuletzt als Direktorin für das Saarbrückener Ballettensemble.

Für Kiel erarbeitet Marguerite Donlon Neufassungen von zwei ihrer bestehenden Stücke. Body, eine Weiterentwicklung des Stückes Soma, zeigt eine Gruppe von Menschen auf der Suche nach einer gemeinsamen Sprache. Konfrontiert mit Hindernissen verschiedener Art erkennen sie, dass sie ihr Ziel nur in der Gemeinschaft erreichen können. Heroes-K wiederum stellt fünf Männer und ihre individuellen Biographien vor. Mit ihren bewegenden, teils lustigen Geschichten führen sie uns durch die Höhen und Tiefen des menschlichen Lebens.

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