21.12.2013 09:00 Wagner-Jahr

Theater in Hamburg: Simone Young dirigiert »Lohengrin« an der Staatsoper Hamburg

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Friedrich von Telramund erhebt Anspruch auf die Krone von Brabant und fordert Elsa zum Gottesgericht; Bild 1: (c) Peter Rigaud

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Bild 2: (c) Jörg Landsberg

Von: GFDK - Staatsoper Hamburg

Friedrich von Telramund erhebt Anspruch auf die Krone von Brabant und fordert Elsa zum Gottesgericht. In ihrer Not fleht sie den Streiter herbei, der ihr im Traum erschienen ist – Lohengrin folgt dem Ruf, siegt für sie und bietet ihr seine Hand zum Bund. Einzige Bedingung: Nie darf sie nach seinem Namen fragen! Doch beider Glück ist nur von kurzer Dauer...

Oper in Hamburg

Zum Ausklang des Wagner-Jahres hat Simone Young vier Vorstellungen von »Lohengrin« auf den Spielplan des Hamburger Opernhauses gesetzt. Peter Konwitschnys Inszenierung war erst Skandal und ist längst Kult: Als er 1998 »Lohengrin« in ein wilhelminisches Klassenzimmer verlegte, die Brabanter in kurze Hosen steckte und aus der Handlung ein nur auf den ersten Blick oberflächliches Kinderspiel machte, war die Empörung der Wagnerianer groß.

Zum Abschluss des Wagner-Jahres singt Stephen Gould die Titelpartie in Peter Konwitschnys Kult-Inszenierung

Heute zählt seine Deutung zu den Highlights des Repertoires. Am 22. und 29. Dezember 2013 sowie am 5. und 12. Januar 2014 singen unter der Leitung von Simone Young Stephen Gould (Lohengrin), Georg Zeppenfeld (König Heinrich), Emma Bell (Elsa), Wolfgang Koch (Telramund), Katja Pieweck (Ortrud) und Jan Buchwald (Heerrufer).

anja.bornhoeft@staatsoper-hamburg.de

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http://www.staatsoper-hamburg.de/