11.08.2013 08:00 Bearbeitung von Michael Müller

Theater in Hamburg: Räuberhände nach dem Roman von Finn-Ole Heinrich

Räuberhände nach dem Roman von Finn-Ole Heinrich am thalia theater hamburg

Wie weit verändert sich unsere Identität, wenn wir neue Erkenntnisse über unsere Abstammung gewinnen?; (c) Krafft Angerer

Von: GFDK - Thalia Theater

Wie weit verändert sich unsere Identität, wenn wir neue Erkenntnisse über unsere Abstammung gewinnen? Ist eine vorgestellte Identität weniger authentisch, als eine „echte“?

Theater in Hamburg

In ihrer Schrebergartenlaube „Stambul“ lernen Samuel und Janik fürs Abitur und träumen von der Zukunft. Während Janik versucht, sich von seinen wohlsituierten Lehrer-Eltern zu distanzieren, bemüht sich sein bester Freund Samuel, Sohn einer Alkoholikerin, um geordneten Alltag und Normalität. Als ihre Freundschaft durch einen einzigen Abend zu zerbrechen droht, reisen sie kurzerhand nach Istanbul, um ihre Beziehung zu retten und Samuels unbekannten Vater zu finden, der vielleicht Türke ist - ein hoffnungsloses Unterfangen.

Freunde der Kunst

Für Samuel bekommt die Sehnsucht nach Identität und Zugehörigkeit mit Istanbul ein konkretes Gesicht, für Janik aber wird das „Halbtürkischsein“ seines Freundes zur Barriere und der Trip durch Istanbul nimmt für ihn mehr und mehr albtraumhafte Züge an. Der vielfach ausgezeichnete Hamburger Autor Finn-Ole Heinrich erzählt in seinem Debütroman „Räuberhände“ kraftvoll und zugleich poetisch von den großen Themen wie Heimat, Sehnsucht, Identität und Freundschaft.
Am Premierentag wird ausgiebig gefeiert – nach der Premiere am Vormittag: Signierstunde mit Autor Finn-Ole Heinrich, nach der Premiere am Abend: Party mit Überraschungsprogramm.

presse@thalia-theater.de