30.11.2012 07:02 Eine aufmüpfige Fabel

Theater in Frankfurt am Main: DER TEUFEL MIT DEN DREI GOLDENEN HAAREN. F.K. WAECHTER bis zum 9.12.2012 - 6 Bilder

Theater in Frankfurt am Main: DER TEUFEL MIT DEN DREI GOLDENEN HAAREN. F.K. WAECHTER bis zum 9.12.2012

(c) Herbert Cybulska

Von: GFDK - THEATER WILLY PRAML

Des Teufels Großmutter, verärgert über die Einrichtung der Welt und das ständige Wehklagen des Windes darüber, beschließt, dem Schicksal ein Schnippchen zu schlagen und erweckt einen frisch Erhängten wieder zum Leben: „Das wäre doch gelacht, wenn nicht auch mal ein armer Schlucker könnt das Glück beim Zipfel packen“.

Der so mit einer zweiten Chance Gesegnete stolpert auch gleich zielstrebig seiner glückseligen Zukunft entgegen und findet auf dem Weg Freunde, die ihm helfen, die Gemeinheiten einer missgünstigen Obrigkeit gegen diese selbst zurückzuschleudern. Und nebenbei schafft er es auf der Suche nach seinem Glück auch noch, die versiegten Quellen des Lebens und der Liebe auch für die anderen wieder zum Fließen zu bringen.

Eine aufmüpfige Fabel über einen, der sich vom Unglück nicht den Spaß am Leben verderben lässt und die sich der dem (Volks-)Theater eigenen lebensbejahenden Krawalllust bedient, um den Jungen nahe zubringen und den Alten in Erinnerung zu rufen, dass man sich auch vor dem Teufel, in welcher Form er auch erscheinen möge, nicht bangemachen lassen darf.

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