19.03.2014 08:00 nach Miguel de Cervantes

Theater in Erfurt: Don Quixote - glaubt selbst ein Held seiner Bücher zu sein

theater erfurt

Die Geschichte handelt von einem kleinen, spanischen Landadeligen, der nach der Lektüre zahlreicher Ritterromane dem Wahnsinn verfällt; (c) Theater Erfurt

Von: GFDK - Theater Erfurt

Der Roman El ingenioso hidalgo Don Quixote de la Mancha wurde 1605 von Miguel de Cervantes Saavedra veröffentlicht und zog sofort eine große, begeisterte Leserschaft in seinen Bann. Die Geschichte handelt von einem kleinen, spanischen Landadeligen, der nach der Lektüre zahlreicher Ritterromane dem Wahnsinn verfällt, und glaubt, selbst ein Held seiner Bücher zu sein. Angespornt von diesem Glauben kennt er nur noch ein Ziel, das Unrecht zu bekämpfen und seinen ritterlichen Mut zu beweisen.

Theater in Erfurt

Seine Ritter-Obsession ist dabei so stark, dass für ihn selbst die alltäglichsten Dinge zur Heldentat werden. Auf dem Rücken seines Pferdes Rosinante und in Begleitung seines treuen Gefährten Sancho Panza erlebt Don Quixote viele imaginäre Abenteuer, wobei sein Kampf gegen die Windmühlen das bekannteste davon ist. In dieser Auseinandersetzung geht es nicht einfach um die Wahnvorstellungen eines älteren Mannes, sondern um den Konflikt zwischen Sein und Schein. Gerade dieser Gegensatz von Ideal und Wirklichkeit ist es, der sich als Hauptmotiv durch das ganze Werk zieht.

Freunde der Kunst

Regisseur Paul Stebbings hat es mit viel Einfühlungsvermögen geschafft, aus diesem Klassiker der Weltliteratur eine wunderbare Theaterinszenierung mit viel Witz und Humor zu schaffen. Diese Geschichte über einen tragischen Helden wird das Publikum sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken anregen.

Einmalige Aufführung Di, 25. März 2014, 18 Uhr, Großes Haus

kehr@theater-erfurt.de