11.11.2014 09:00 von John Dryden und Henry Purcell

Theater in Dresden: King Arthur - führt Krieg gegen den sächsischen König Oswald

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Die blinde Emmeline ist Arthur versprochen, doch ihre Schönheit hat auch Oswald betört; Foto: David Baltzer

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Von: GFDK - Staatsschauspiel Dresden

Anlässlich des 100. Geburtstags des Schauspielhauses vereinen das Staatsschauspiel und die Semperoper ihr Können und ihre Künste. Schauspieler und Sänger der beiden Häuser stehen in der Semiopera „King Arthur“ gemeinsam auf der Bühne.

Theater in Dresden

König Arthur führt Krieg gegen den sächsischen König Oswald. Die Sachsen versuchen, mit Menschenopfern und Zauberei den Sieg zu zwingen, und auch Arthur hat mit Merlin einen großen Zauberer an seiner Seite. Aber nicht nur im Krieg sind Arthur und Oswald Gegner, sondern auch in der Liebe: Die blinde Emmeline ist Arthur versprochen, doch ihre Schönheit hat auch Oswald betört. Er versucht kurzerhand, seinem Glück nachzuhelfen und entführt Emmeline, die nun auch noch ein Dritter begehrt: Osmond, der böse Zauberer der Sachsen. Zwischen Schlachtenlärm, Geisterbeschwörung und Schäferidylle und mit Purcells zauberhafter Musik triumphiert die Zivilisation schließlich über die Barbaren: König Arthur erhält die Hand der schönen Emmeline, die Verhältnisse sind wiederhergestellt – und das Reich kann sich feiern.

Freunde der Kunst

Die Semiopera „King Arthur“ entstand 1691 mit der Musik von Henry Purcell und dem Text von John Dryden. Dryden hat sein Stück „A Dramatick Opera“ genannt, der Begriff „Sempiopera“ wurde erst später für eine Gattung geprägt, in der Schauspiel, Oper und Tanz eine einmalige Symbiose eingehen und die großes Spektakel ist.

martina.aschmies@staatsschauspiel-dresden.de