03.05.2014 09:00 Europäisches Zentrum der Künste Dresden

Theater in Dresden: Forsythe Company kehrt zum Ende der Spielzeit 2013-2014 zurück nach Hellerau

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Eindringlich und gegen jegliche Logik entwerfen die Figuren eine Welt der alternativen Ästhetik, die den Zuschauer in eine Erzählung entführt; (c) Dominik Mentzos

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Von: GFDK - Mechthild Rühl

Nach Vorstellungen in Frankfurt und diversen Gastspielen kehrt die Forsythe Company zum Ende der Spielzeit 2013-2014 zurück nach HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden.

Theater in Dresden

Ab 5. Juni sind die Tänzer der Forsythe Company in der Forsythe Arbeit «Angoloscuro» zu sehen, die in 2007 in Frankfurt uraufgeführt und in 2010 in Dresden gezeigt wurde. Ab 12. Juni werden die MAMAZA Tänzer/Choreografen Ioannis Mandafounis und Fabrice Mazliah ihre im September 2013 im Mousonturm Frankfurt uraufgeführte und mit der Forsythe Company koproduzierte Arbeit «Eifo Efi» im Nancy-Spero-Saal zeigen. In 2010 waren die Beiden zum ersten Mal mit Ihrer sehr erfolgreichen Produktion «PAD» in HELLERAU zu sehen.  

Angoloscuro

Eine Arbeit von William Forsythe

5., 6., 7., 8., 10., 11. Juni, 20 Uhr

12., 13., Juni, 20:30 Uhr

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden

«Angoloscuro» versetzt den Zuschauer in einen Mikrokosmos des Verfalls und der skurrilen Zersetzung des Körpers. Merkwürdig morbide Charaktere finden sich an einem Ort zusammengeführt, der von den Äußerungen der Eingeweide, den innersten Aktivitäten des Körpers beherrscht wird. Eindringlich und gegen jegliche Logik entwerfen die Figuren eine Welt der alternativen Ästhetik, die den Zuschauer in eine Erzählung entführt, die einem verstörenden Traum gleicht.

Kein Einlass für Kinder unter 14 Jahren.

Freunde der Kunst

EIFO EFI

Eine Arbeit von und mit Ioannis Mandafounis und Fabrice Mazliah

12., 13. Juni, 19 Uhr

14., 15. Juni, 20 Uhr

Nancy-Spero-Saal

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden

Eine Koproduktion von Künstlerhaus Mousonturm, The Forsythe Company, kunstenfestivaldesarts, PACT Zollverein Essen. Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes

Als Ausgangspunkt für ihre neue Arbeit benennen Fabrice Mazliah und Ioannis Mandafounis einerseits die Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Vielzahl und Vielfalt (multiplicity) in der Philosophie des 20. Jahrhunderts und andererseits ihr Interesse an visuellen Paradoxa. Ziel des choreographischen Unternehmens sollte es sein, ein szenisches Ereignis zu schaffen, das wie ein durch multiple Eindrücke hervorgerufenes virtuelles Umfeld funktionieren sollte: die beiden Performer füllen den Raum mit Versionen und Echos, Spiegelungen und imaginären Vorstellungen ihrer selbst: Gesamtbild und Detail, Betrachter und Betrachtetes geraten durcheinander und werden zu einer für alle erlebbaren Synthese von Einheit und Vielfalt.

In englischer Sprache.

mechthild.ruehl@theforsythecompany.de