10.10.2011 07:02 erzählt mit Virtuosität und großem Einfühlungsvermögen

Theater in Dresden: Die drei Schwestern am 15.10.2011

Von: Landesbühnen Sachsen

Seit elf Jahren leben die Schwestern Irina, Mascha und Olga mit ihrem Bruder Andrej in einer unbedeutenden Provinzstadt. Ihre ganze Sehnsucht gilt dem schillernden Moskau, wo sie ihre Kindheit verbrachten. Wegen ihres Vaters – ein inzwischen verstorbener Brigadegeneral – waren sie hierher verschlagen worden, die Kleinstadt akzeptierten sie jedoch nie als neue Heimat. Hochgebildet, sind sie nicht fähig, ihre Begabungen sinnstiftend einzusetzen.

Andrej könnte der Familie mit einer akademischen Karriere ein erneutes Leben in Moskau ermöglichen. Aber er heiratet eine kleinbürgerliche, pragmatische Frau aus dem Ort. Früh enttäuscht von der unglücklichen Ehe, verfällt er der Spielsucht und verliert dabei das gesamte Erbe.

Olga, die älteste Schwester, ist müde und erschöpft von ihrem Beruf als Lehrerin. Die Hoffnung, geliebt zu werden, hat sie längst aufgegeben.

Mascha, elegant und kapriziös, wurde schon mit achtzehn die Frau Fjodor Iljitsch Kulygins, den sie wegen seiner vermeintlichen Intelligenz verehrte.
Doch inzwischen empfindet sie nur noch Verachtung für ihn und stürzt sich in eine Affäre mit dem verheirateten Oberstleutnant Werschinin, die sie fast um den Verstand bringt.

Die jüngste Schwester, Irina, träumt davon, in Moskau ihre große Leidenschaft und ein sinnerfülltes Dasein zu finden. Baron Tusenbach, der unter seiner Untätigkeit leidet, ist ihr ebenso verfallen wie der Zyniker Soljony. Obwohl sie keinen von beiden liebt, stimmt sie resigniert einer Ehe mit Tusenbach zu ...
Tschechow erzählt mit Virtuosität und großem Einfühlungsvermögen die Geschichte.

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