12.12.2014 08:00 Kinder- und Familienstück

Theater in Dresden: Das Gespenst von Canterville - in den Mauern von Canterville treibt ein Gespenst sein Unwesen

Das Gespenst von Canterville theater

Ein Klassiker der Gruselliteratur; sprachgewandt und mit satirischem Witz versetzt, lässt er den späteren Skandalautor und „Dandy aller Dandys“ Oscar Wilde erkennen; Foto: Matthias Horn

Das Gespenst von Canterville dresdentheater dresdenstaatsschauspiel dresden
Von: GFDK - Staatsschauspiel Dresden

Der amerikanische Botschafter Hiram B. Otis ist gewarnt: In den Mauern von Canterville treibt ein Gespenst sein Unwesen.

Theater in Dresden

Nämlich niemand geringerer als der gefürchtete Sir Simon, der seinerzeit seine Frau ermordet haben soll. Dass es auf Schloss Canterville spukt, lässt die amerikanische Familie allerdings unbeeindruckt. Und so ziehen die Otis’ – den britischen Aberglauben belächelnd – in das neu erworbene Domizil. Und prompt wird nicht die Familie in Angst und Schrecken versetzt, sondern die Amerikaner machen dem Gespenst das Leben zur Hölle: Die Neuankömmlinge treiben es mit ihren kleinen Gemeinheiten und gutgemeinten Tipps zur Verzweiflung, bis sich endlich die Tochter Virginia seiner erbarmt.

„Das Gespenst von Canterville“ erschien 1887 als erste veröffentlichte Erzählung des irischen Schriftstellers Oscar Wilde in der Londoner Zeitschrift „The Court and Society Review“. Seitdem erfreut sich die Geschichte des Gespenstes, das das Fürchten lernen muss und darüber glatt in eine Depression verfällt, nicht abreißen wollender Beliebtheit. Ein Klassiker der Gruselliteratur; sprachgewandt und mit satirischem Witz versetzt, lässt er den späteren Skandalautor und „Dandy aller Dandys“ Oscar Wilde erkennen.

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In der Inszenierung von Susanne Lietzow wird der Stoff ein Riesenvergnügen für Groß und Klein – mit Ahmad Mesgarha als Gespenst und einem waschechten Spukschloss auf der Bühne.

martina.aschmies@staatsschauspiel-dresden.de