16.02.2014 08:00 nach dem Roman von Janne Teller

Theater in Bremen: Nichts. Was im Leben wichtig ist - je schmerzhafter das Opfer, desto mehr Wert hat es

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Jetzt erst weiß ich, was im Leben wichtig ist; (c) Jörg Landsberg

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Von: GFDK - Theater Bremen

„Jetzt erst weiß ich, was im Leben wichtig ist: Wichtig ist, dass man weiß, dass nichts wichtig ist.“ (Roman Polanski) — Eines Tages steigt Pierre aus seinem bisherigen Leben aus, um künftig in einem Pflaumenbaum zu nisten, der direkt am Schulweg seiner Klassenkameraden steht. Ungefragt konfrontiert er sie von dort oben mit zynischen Sprüchen über die Nichtigkeit der menschlichen Existenz, die alles in Frage stellen.

Theater in Bremen

„Es soll doch aus uns allen ‚etwas’ und etwas Ordentliches werden!“ höhnt er. Zuletzt beschließen seine Mitschüler heimlich einen „Berg der Bedeutung“ zusammenzutragen, um zu beweisen, dass das Leben sehr wohl einen Sinn hat. Der Plan ist einfach und brutal: Jeder muss opfern, was ihm das Wichtigste ist. Wer sein Opfer gebracht hat, darf den Nächsten und dessen Opfer bestimmen – und: alles kann verlangt werden.

Freunde der Kunst

Je schmerzhafter das Opfer, desto mehr Wert hat es. Der umstrittene Roman von Janne Teller wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet und ist inzwischen eines der häufigsten Abiturthemen in Dänemark.

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