11.02.2014 09:00 von Federico García Lorca

Theater in Basel: Bluthochzeit - erzählt von der unbändigen Kraft einer dunklen Liebe

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Ich war eine Frau, die in Flammen stand; (c) Hans Jörg Michel

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Von: GFDK - Schauspielhaus Basel

«Ich war eine Frau, die in Flammen stand, voll schwärender Wunden innen und aussen, und dein Sohn war ein wenig Wasser, von dem ich Kinder, Land und Heilung erhoffte; der andere aber war ein dunkler Strom unter Zweigen, der mich das Rauschen seiner Binsen hören liess, seinen leisen, heimlichen Gesang ... Dein Sohn war der Sinn meines Lebens, und ich habe ihn nicht betrogen, doch der Arm des anderen riss mich fort wie der Schlag einer Welle, und er hätte mich immer fortgerissen, immer, immer, immer.»

Theater in Basel

Lorcas lyrische Tragödie erzählt von der unbändigen Kraft einer dunklen Liebe, die sich über alle Konventionen, ökonomischen und rationalen Entscheidungen hinwegsetzt und so zwei junge Männer aus verfeindeten Familien unweigerlich in die Katastrophe treibt.

Calixto Bieito wird das Drama um Eifersucht, Liebe und Blutrache, um Tod und Eros in Szene setzen. Es ist die erste Arbeit des katalanischen Regisseurs im Schauspielhaus Basel.

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