30.01.2013 08:00 Musik von Piotr Ilitsch Tschaikowski

Theater Basel: Eugen Onegin - Choreographie von Richard Wherlock bis zum 11.5.2013

©Ismael Lorenzo

Von: GFDK - Theater Basel - 7 Bilder

Das Versepos des russischen Dichters Alexander Puschkin gilt als ein Meisterwerk der realistisch-poetischen Literatur. In dem in den 1820er-Jahren entstandenen Roman in Versen taucht der Leser in das reale Lebensumfeld der Menschen dieser Zeit und nimmt teil an deren Melancholie, Sehnsucht und Verzweiflung.

Onegin ist ein rastloser Aussenseiter auf der Suche nach seinen eigenen Gefühlen. Selbstherrlich und arrogant wirkt er auf die wenigen Menschen, die ihm nahe stehen. Auf Tatjanas glühendes Liebesgeständnis entgegnet er kalt, dass er ihre Gefühle nicht erwidere und erklärt sie zu flüchtigen Schwärmereien eines unerfahrenen Mädchens. Demonstrativ stellt er seinen überheblichen Zynismus zur Schau, was zum tödlichen Duell mit dem hitzköpfigen Lenski führt. Jahre später begeg­net Onegin Tatjana als verheiratete, selbstbewusste und begehrenswerte Frau wieder. Diesmal verliebt er sich und entflammt in brennendes Verlangen. Er gesteht ihr seine Liebe in einem Brief, doch diesmal ist es Tatjana, die ihn abweist.

Eine Geschichte von der Ungleichzeitigkeit von Gefühlen und von der unwiederbringbaren Gelegenheit, sein Glück zu packen und es anzunehmen.

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