16.10.2012 08:02 ein fesselnder Monolog in einem Akt

Theater Anderswo: "Ich seh dich vor mir" nach Motiven von Jean Cocteau am 10.11.2012

Bild: Beate Sarrazin

Von: GFDK - Beate Sarrazin

"Es gibt nichts, das mehr Orakel sein könnte als das Telefon. Es ist eine Stimme, die für sich allein durch die Häuser kommt", soll Jean Cocteau einmal gesagt haben.

Das Theaterstück "Ich seh dich vor mir", ein fesselnder Monolog in einem Akt, ist das letzte Telefongespräch einer Frau mit einem Mann, der sie verlassen hat. Kein Brief, keine persönliche Begegnung,nur die Stimme am anderen Ende der Leitung. Früher war die Welt in bunten Farben gemalt, man lief herum, atmete, fühlte. Und plötzlich ist die W elt durch eine undurchdringliche Wand abgeschirmt, hat alle Farbe verloren.

Das Telefon in ihrer Hand wird zu einer Art Höllenmaschine, die Frau durchlebt Wur, Ohnmacht und

Stärke, für Momente flüchtet sie sich in Träume und Illusionen. "Und stell Dir vor, da hatte ich einen Traum.

Ich träumte, was wirklich gewesen ist. Als ich aufwachte, war ich zuerst ganz glücklich, weil ich dachte, nun sei alles nur ein Traum gewesen..."

Der Zuschauer bangt um den Ausgang des Gesprächs - wird sie an der Trennung zerbrechen?

Weitere Infos: www.beatesarrazin.de

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