15.01.2012 07:11 60 Vorstellungen des Balletts

Tanzen bis der Arzt kommt - Das Ballett des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurück

Bilder aus Magisches Kaleidoskop (c)Obst/Kaufhold

Von: Lucia Zimmermann - 3 Bilder

2011 – ein tanzreiches Jahr am Hessischen Staatstheater Wiesbaden

60 Vorstellungen des Balletts des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden – darunter erfolgreiche Gastspiele in Heilbronn, Darmstadt, Leverkusen und Brünn (Tschechien) sowie die zweimalige Ballettgala zu Beginn der Internationalen Maifestspiele 2011 – standen im Kalenderjahr 2011 auf dem Spielplan.

Darüber hinaus ergänzten 17 zusätzliche Veranstaltungen das Programm, wie die beliebten tanzXtras mit Einführungsmatineen zu entstehenden Neuproduktionen, öffentliche Proben, Gespräche und Workshops. 2011 war ein tanzreiches und international vielbeachtetes Jahr für das Hessische Staatstheater Wiesbaden.

Die Wiesbadener Ballettkompanie war zu Gast bei Tanz- und Ballett-Galas in Dortmund, Karlsruhe und Greifswald. Zwei Mitglieder des Ensembles nahmen mit Eigenkreationen an zwei unterschiedlichen Choreografie-Wettbewerben teil.

Mit seiner Choreografie Flowing schaffte es der Tänzer Taulant Shehu aus einer Masse von über 200 Bewerbern bis in das Finale des NO BALLET-Wettbewerbs in Ludwigshafen. Sein Kollege Giuseppe Spota erhielt beim 25. Internationalen Wettbewerb für Choreografen Hannover den 2. Hauptpreis für seine Produktion Un/attainable.

Beide Werke sind in der Produktion spring zu erleben, in der insgesamt neun Ensemblemitglieder eigene Choreografien auf die Bühne brachten. Damit stellten sie eindrucksvoll unter Beweis, welch kreative Vielfalt das Ensemble unter der Leitung von Ballettdirektor Stephan Thoss entfaltet.

Werke von Stephan Thoss erlebten ihre Stück-Premieren oder Einstudierungen am Landestheater Innsbruck, am Theater Trier und bei Les Grands Ballets Canadiens Montreal (Kanada). Bei der diesjährigen Verleihung des Deutschen Theaterpreises DER FAUST gab es gleich eine Doppelnominierung.

Stephan Thoss, der 2007 für seine Choreografie Giselle M. den FAUST erhielt, wurde in der Kategorie „Choreografie“ für Blaubarts Geheimnis nominiert. Der in der Kategorie „Darsteller Tanz“ nominierte Giuseppe Spota, gewann im November 2011 den begehrten FAUST-Preis für seine Verkörperung des Blaubarts in der gleichnamigen Choreografie. 

Ballett-Aufführungen im Januar:

Sa 7.1., Mi 18.1., Fr 27.1. Magisches Kaleidoskop I 19.30 I Großes Haus

Sa 14.1. Dornröschen I 19.30 I Großes Haus

Fr, 20.1. tanzXtra – Öffentliche Probe zu Romeo und Julia I 18.00 I Großes Haus

Lucia Zimmermann

l.zimmermann@staatstheater-wiesbaden.de