16.02.2013 07:00 Großes Haus

Staatstheater Wiesbaden: Ein Winternachtstraum - Ballettabend von Stephan Thoss und Johan Inger, Premiere am 16.2.2013

staatstheater  Wiesbaden: Ein Winternachtstraum  - Ballettabend von Stephan Thoss und Johan Inger, Premiere am 16.2.2013

(c) Martin Kaufhold

Von: GFDK - Staastheater Wiesbaden - 14 Bilder

Der neue zweiteilige Ballettabend Ein Winternachtstraum feiert am Samstag, 16. Februar im Großen Haus Premiere. Ein Winternachtstraum beschreitet den Grat zwischen Traum und Wirklichkeit, Wahrheit und Täuschung mit zwei leidenschaftlich körperlichen Choreografien: True or not True, der neuen Choreografie von Stephan Thoss und mit einer der erfolgreichsten Boléro-Interpretationen der letzten Jahre – Walking Mad des renommierten Gastchoreografen Johan Inger. Es spielt das Hessische Staatsorchester Wiesbaden unter der musikalischen Leitung von Wolfgang Ott.

Gibt es die eine Wahrheit? Stephan Thoss taucht mit der Uraufführung True or not true ein in die Welt der Fragen. Die Antworten schweben wie Nebel über den Köpfen der Tänzer. Der Tanz wird zum Reich der Fragen, in dem die Suche zum spannenden Krimi wird. Wie ein Puzzle setzt sich eine mysteriöse Geschichte aus Figuren, Konflikten, Situationen und Räumen zusammen. Die typischen Hitchcock-Elemente Spannung und Humor bilden das Prinzip dieses Rätselkrimis zu Musik von Bernard Hermann, Fazil Say, Alfred Schnittke, György Kurtág und Johannes Schöllhorn.

Nach Medhi Walerski und Jiři Kylián setzt Johan Inger die Reihe prominenter Gastchoreografen in Wiesbaden fort. Inger studiert sein vielfach ausgezeichnetes Werk Walking Mad, das er 2001 für das Nederlands Dans Theater (NDT) kreierte und seither weltweit ein Renner ist, mit dem Ballett des Staatstheaters ein. Geschaffen hat er die eigenwillige Interpretation von Ravels berühmtem Boléro mit Witz und ernstem Unterton. Die Palette der Emotionen reicht von schwärmerisch-verliebt bis heftig eifersüchtig. Neben den Tänzerinnen und Tänzern, denen Inger Virtuoses und Artistisches abverlangt, wird hier auch eine Bretterwand zum Hauptdarsteller.

Johan Inger war bereits 2005 bei den Maifestspielen mit dem Cullberg Ballett Stockholm zu Gast, dessen Künstlerischer Leiter er von 2003 bis 2008 war. Seit 2009 ist er Associate Choreographer beim NDT, wo er zuvor schon als Tänzer und Choreograf gearbeitet hatte.

True or not True (Uraufführung)

Choreografie, Bühne Stephan Thoss I Kostüme Carmen Maria Salomon I Musik von Bernard Herrman, Pēteris Vasks, Fazil Say, Alfred Schnittke, György Kurtág, Johannes Schöllhorn

Walking Mad

Choreografie, Bühne, Kostüme Johan Inger I Licht Erik Berglund I Musik von Maurice Ravel (Boléro) und Arvo Pärt

Ballett und Orchester des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

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