18.08.2011 07:02 30. September war 2010 ein Einschnitt

Staatstheater Stuttgart: 30. SEPTEMBER - Ein Chorprojekt von Ulrich Rasche am 23.9.2011

Von: Staatstheater Stuttgart

„Herr Mappus, wir verzeihen Ihnen nicht, was Sie unserem Sohn am 30. September angetan haben!"

Ein kleines Schild aus Pappe mit dieser Aufschrift trug ein Ehepaar während einer der letzten Kundgebungen auf dem Stuttgarter Schlossplatz. Für viele Bürger der Stadt war der 30. September 2010 ein Einschnitt. Die Bilder von Demonstranten, die sich vor Wasserwerfern und Pfefferspray zu schützen suchen, gingen durch alle Medienberichte. Die schwarzen Uniformen der Sondereinsatzkommandos, berittene Polizisten, eingekesselte Schüler und Pensionäre sowie das Foto des am schwersten verletzten Demonstranten sind weitere Bildmotive, die eine Stadt emotionalisierten. Was hat zu dieser Eskalation der Gewalt geführt? Wann und wo entscheiden sich Menschen für den Widerstand? Welcher Rechtsanspruch wird von den beiden Seiten im Konflikt vertreten?

In seinem chorischen Projekt geht der Regisseur Ulrich Rasche, der 2006 mit KIRCHENLIEDER bereits eine große chorische Aufführung am SCHAUSPIEL STUTTGART gezeigt hat, diesen Fragen nach.

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