16.12.2012 09:02 passend zur Weihnachtszeit

Staatstheater Mainz zeigt Aladin und die Wunderlampe - das bekannteste Märchen aus der Geschichtensammlung „Tausendundeine Nacht“ bis zum 24.1.2013

Staatstheater  Mainz: Aladin und die Wunderlampe - das bekannteste Märchen aus der Geschichtensammlung „Tausendundeine Nacht“  bis zum 24.1.2013

(c) Bettina Müller

Von: GFDK - Staatstheater Mainz - 5 Bilder

Irgendwo im Orient. Aladin hat nur Unsinn im Kopf. Aladin kommt immer zu spät nach Hause. Aladin denkt nicht an morgen, und Aladin spielt lieber, als dass er arbeitet. Kurz gesagt: Aladin ist ein ganz normaler Junge. Gemeinsam mit seiner Mutter lebt er in ärmlichen Verhältnissen und bringt sie regelmäßig zur Verzweiflung. Sie kann nicht verstehen, warum Aladin nicht Schneider werden möchte wie sein Vater. Doch Aladin will mehr vom Leben, er weiß eben nur noch nicht was.

Mindestens das ganz große Glück sollte es allerdings schon sein. Als sich eines Tages ein mysteriöser Fremder als sein Onkel ausgibt und ihm den Weg zu einer Höhle angefüllt mit den unglaublichsten Schätzen zeigen möchte, zögert Aladin nicht lange und entdeckt schon bald den größten Schatz: Mehr zufällig als geplant befreit er den Geist Cem aus einer alten, rostigen Öllampe, der, nun tief in seiner Schuld stehend, Aladin alle Wünsche erfüllt. Reichtum, Macht und Liebe per Fingerschnipp sind verlockend, aber auch trügerisch. Der angebliche Onkel hat düstere Pläne, und Aladin lernt, dass man für sein ganz großes Glück kämpfen muss – und dass Freunde und Familie wichtiger sind als jede Wunderlampe.

„Aladin und die Wunderlampe“ ist das bekannteste Märchen aus der Geschichtensammlung „Tausendundeine Nacht“ und ein Paradebeispiel für seit Jahrhunderten gelebte Interkultur. Hervorgehend aus indischer, persischer, arabischer und europäischer Erzähltradition ist Aladins Suche nach dem Glück eine menschliche Grunderfahrung, die auf der Bühne mit Witz, Musik und Poesie lebendig wird.

Marcus Mislin,

ist Schauspieler und Regisseur am Staatstheater Mainz. Nach seiner „Pinocchio“-Inszenierung am Deutschen Theater in Berlin brachte er in Mainz mit großem Erfolg die jährlichen Familienstücke auf die Bühne des Großen Hauses, zuletzt „Der Zauberer von Oz“.

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Katrin Scherer
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kscherer@staatstheater-mainz.de