10.06.2013 09:19 „ballettmainz – Upcoming choreographers“

Nachwuchs-Choreographen laden zu einer spannenden Entdeckungsreise: „ballettmainz – Upcoming choreographers“

Vorhang des Großen Hauses statt, so dass die Zuschauer auf der Bühne platziert sitzen und dadurch ganz nah an den Tänzern und dem Geschehen dran sind.

ballettmainz – Upcoming choreographers findet hinter dem Eisernen Vorhang des Großen Hauses statt, so dass die Zuschauer auf der Bühne platziert sitzen und dadurch ganz nah an den Tänzern und dem Geschehen dran sind. Bild: Jordi Martin, Guillaume Hulot, Verónica Segovia Torres, Marco Blázquez, Benjámin Durán (c) Denislav Kanev

Von: GFDK - Dr. Christine Villinger

Nach dem großen Erfolg der letztjährigen Mainzer Ballettwoche gibt Ballettdirektor Pascal Touzeau auch diese Spielzeit den Tänzerinnen und Tänzern von ballettmainz die Möglichkeit, einmal die Seiten zu wechseln und selbst als „Choreographen von morgen“ zu arbeiten.

Am Dienstag, 11. Juni sowie am Dienstag, 18. Juni, jeweils um 20 Uhr, sind zwei Arbeiten von Marco Blázquez sowie jeweils eine Arbeit von Benjamín Durán, Jordi Martin, Guillaume Hulot und Verónica Segovia Torres zu sehen, deren letztjährige Choreographie „Incandescens“ von Pascal Touzeau sogar in sein Programm „Rewind II“ aufgenommen wurde.

Ballett in Mainz


Für das Publikum wird der Abend aber nicht nur auf Grund der Nachwuchs-Choreographen zu einer spannenden Entdeckungsreise: „ballettmainz – Upcoming choreographers“ findet hinter dem Eisernen Vorhang des Großen Hauses statt, so dass die Zuschauer auf der Bühne platziert sitzen und dadurch ganz nah an den Tänzern und dem Geschehen dran sind.


Marco Blázquez zeigt mit „A Fading Found“ eine Choreographie über Kindheitserinnerungen sowie mit „Drift in Drain“ die Geschichte einer verhängnisvollen Beziehung, die eine junge Frau in den Selbstmord treibt.

Guillaume Hulot lehnt sich mit „Metropolis“ an das Triptychon „Großstadt“ des Malers Otto Dix aus den Jahren 1927/1928 an. Ähnlich wie in der vergangen Saison beschäftigt sich Jordi Martin in „Multiverse“ mit den verschiedenen Realitäten, die die Wissenschaften aufzeigen.

Benjámin Durán setzt sich in seiner Arbeit „Zabranjeno“ (kroatisch für „verboten, tabu“) mit den Geistern unseres alltäglichen Lebens auseinander.

Und Véronica Segovia Torres zeigt in ihrer Choreographie „Unzerbrechlich“ die beiden Persönlichkeiten ein- und derselben Person, die solange gegeneinander kämpfen, bis die stärkere der beiden die Oberhand gewinnt und die schwächere absorbiert.

UPCOMING CHOREOGRAPHERS

„Drift in Drain“
Konzept, Choreographie, Bühne, Kostüme und Licht:
Marco Blázquez
Musik: Ryuichi Sakamoto & Alva Noto, „Particle 1“
Mit Mariya Bushuyeva, Keiko Okawa; Albert Garrel Buñuel (a.G.)

„Unzerbrechlich“
Konzept, Choreographie, Bühne, Kostüme und Licht:
Verónica Segovia Torres
Musik: Clint Mansell, „I'm Not Formed By Things That Are Of Myself Alone”
Samuel Barber „Adagio for Strings“
Mit Anne Jung, Verónica Segovia Torres


„Multiverse“
Konzept, Choreographie, Bühne, Kostüme und Licht:
Jordi Martin
Musik: Jordi Martin – Arne Stevens
Mit Andrea Mendez Criado, Keiko Okawa, Verónica Segovia Torres; Jordi Martin, Dominik Strobl, David Leonidas Thiel

„Metropolis“
Konzept, Choreographie, Bühne, Kostüme und Licht:
Guillaume Hulot
Musik: Christian Grifa, „Memories of War“
Mit Takako Nishi, Luisa Sancho Escanero; Christian Bauch

„Zabranjeno“
Konzept, Choreographie, Bühne, Kostüme und Licht:
Benjamín Durán
Musik: Georges Baldovin „No Name“
Mit Laura Busquets, Verónica Segovia Torres, Shelby Williams; Zachary Chant, Benjamín Durán, Denislav Kanev

„A Fading Found“
Konzept, Choreographie, Bühne, Kostüme und Licht:
Marco Blázquez
Musik: Peteris Vasks „Viatore“
Mit Mariya Bushuyeva, Sally Cowdin, Keiko Okawa, Verónica Segovia Torres, Shelby Williams; Christian Bauch, Zachary Chant, Guillaume Hulot, Denislav Kanev

11. und 18. Juni 2013, 20 Uhr, Großes Haus, (Hinter dem Eisernen)
Treffpunkt: Bühneneingang


Dr. Christine Villinger

Ltg. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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