30.08.2014 08:00 Plattform für scharfe Debatten

Köln: Globalize: Cologne - theories2014: barricades - Rolle der Kunst in den Revolutionen

theater koeln

Die siebte Ausgabe von GLOBALIZE:COLOGNE widmet sich dem Moment, wenn „A“ zu „B“ wird; Bild 1: (c) Jorge León

Globalize Cologne koeln

Bild 2: (c) Jesse Untracht-Oakner

freihandelszone koeln

Bild 3: (c) Patrick Slesiona

Von: GFDK - neurohr & andrä GbR

Die zweite Ausgabe von theories, der Plattform für scharfe Debatten, Performances und direkte Begegnungen, fällt in eine Zeit der großen Umbrüche – und der Wiederentdeckung der Revolution als Mittel des gesellschaftlichen Wandels!

Veranstaltung  in Köln

Die Menschen auf dem Tahir, dem Taksim und auf dem Maidan zeigen mit enormem persönlichen Einsatz und Opferbereitschaft, dass Politik auch auf der Straße gemacht werden kann – dass Politik auf der Straße stattfinden muss, wenn hinter den Kulissen der Staatsgewalt Korruption, Willkür und Gier herrschen. „Wir sind das Volk“, der öffentliche Raum gehört uns und nicht den schicken Einkaufsmeilen. Wenn die Balance in der Gesellschaft nicht mehr stimmt, dann verhilft Einkaufen auch nicht mehr zum allgemeinen Glück.

„Raus auf die Straße“  ist der Ruf nach der Rückeroberung des Allgemeingutes und das Verständnis, dass man um Gerechtigkeit kämpfen muss – selbst als Pazifist. Und da wird sie nicht einfach ausgesessen - da werden Barrikaden gebaut, die erst wieder abgebaut werden, wenn der Despot das Land verlassen hat und die Weltöffentlichkeit durch seine neureichen Paläste spazieren kann. theories2014: barricades fragt nach der Rolle der Kunst in diesen Revolutionen, in den arabischen und ukrainischen Frühlingen! Hat die Kunst in den Momenten des Volkszorns noch eine Relevanz? Ist sie eine Stimme? Wird sie gebraucht, kann sie Kraft und Mut geben, Plattform sein - oder ist sie eher für die ruhigen Zeiten, die die Muße zur Reflektion haben?

Freunde der Kunst

Gäste von theories 2014: barricades sind Künstler, Aktivisten, Journalisten und Wissenschaftler, die an den Brennpunkten des gesellschaftlichen Wandels arbeiten, u. a.:

    • Die neuseeländische Perfomerin Simone Aughterlony mit „We need to talk“
    • Der niederländische Journalist und "new media publisher" Ron van der Sterren
    • Die israelische Perfomancegruppe PUBLIC MOVEMENT, die seit vielen Jahren die Straße als Plattform für ihre politischen Performances nutzt
    • Der deutsche Demokratiekritiker und Blogger Wolfgang J. Koschnick  
    • Die syrische Schauspielerin Amal Omran mit ihrem neuen Soloprojekt
    • Der ukrainische Autor und Aktivist Serhij Zhadan und seine Band "Sobaky v kosmosi"
    • Der Kölner Autor und Orientalist Navid Kermani, der sich u.a. in seinem Buch „Ausnahmezustand. Reisen in eine beunruhigte Welt“ mit den Krisenherden der arabischen Welt beschäftigt hat

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