05.05.2012 14:05 Samstag, den 05.05.2012

Elephant Walk - Tanzstück für Babys von Célestine Hennermann am Staatstheater Wiesbaden

Elephant Walk - Tanzstück für Babys von Célestine Hennermann (© Lena Obst

Von: Lucia Zimmermann - 13 Bilder von Lena Obst

Zwei verliebte Pinguine, verspielte Robben, eine träge Kamelkarawane, ein Eier legendes Huhn, Hund und Katze, Elefanten – nach ihrem Erfolgsstück ‚Ich sehe was, was du nicht siehst‘ hat sich die Choreografin Célestine Hennermann in ihrer jüngsten Arbeit mit den Bewegungen von Tieren auseinandergesetzt.

Die Ausdruckstänzerin Katharina Wiedenhofer und der HipHop-Tänzer Albi Gika bringen sie auf die Bühne und laden die kleinen Zuschauer in eine Welt der großen und kleinen Überraschungen ein.

Dutzende von bunten Eimern unterschiedlichster Formen und Größe bieten ihnen unbegrenzte Möglichkeiten, die Bühne zu verwandeln. Unterstützt durch die eigens für ‚Elephant Walk‘ geschaffene Soundcollage des Komponisten Gregor Praml werden sie zur Eislandschaft, zum Bauernhof, bilden Hufe, Pfoten, Wasser oder Wolken...

Neben ihren Arbeiten als Dramaturgin mit William Forsythe hat Célestine Hennermann ein eigenes Format entwickelt und kreiert als Choreografin u.a. Tanzstücke für Babys, ein bisher vernachlässigtes Segment in der deutschen Bühnenlandschaft. Es ist ihr ein Anliegen, auch für die Allerkleinsten die Welt des Tanzes erlebbar zu machen.

Ihr neues ‚Elephant Walk‘ macht auf Tiere, die bei Célestine Hennermann wunderschön auf dem schmalen Grad zwischen Imitation und Abstraktion wandern. (...) Diese junge Zuschauerschar ist ganz Körperlichkeit und Sinne, Arme, Beine, Rumpf, alles nah beieinander und mit dem Boden per du. Manche Beinchen und Ärmchen wibbeln auch leise mit dem Tanz mit. ‚Elephant Walk‘ ist keine Tier-Ratesendung (...). Wenn die Tänzer Hintern an Hintern rubbeln und die Bäuche aneinanderwellen, ist es Balz, aber ohne Tier. Eben Tanz.

Melanie Suchy in TANZ, Zeitschrift für Ballett, Tanz und Performance, Januar 2

Eine Tanzproduktion für die Allerkleinsten

Premiere: 25. September 2011, tanzhaus nrw, Düsseldorf

Eine Koproduktion mit dem tanzhaus nrw, gefördert von Take-off: Junger Tanz Düsseldorf und dem Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt/Tanzlabor_21/Tanzbasis Frankfurt_Rhein_Main. Gefördert von der Stadt Frankfurt am Main, der BHF-Bank Stiftung und des hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Mit freundlicher Unterstützung des Zoo Frankfurt.

Samstag, den 05.05.2012

Studio

Choreografie Célestine Hennermann
Bühne / Kostüme Petra Eichler und
  Susanne Kessler (Sounds of Silence)
Musik Gregor Praml
Dramaturgie Johanna Milz
Assistenz Felix Graf
Technik Scrøllan Hagemann
Management Claudia Praml
Mit:
Tänzerin Victoria Söntgen
Tänzer Albi Gika

Aufführungsdauer: 25 Minuten mit anschließender Einladung an die Kleinen zum Mitmachen

Lucia Zimmermann
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Fax +49 (0)611-132 307
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