12.02.2013 09:54 Die Bühne als Ort der existentiellen Fragen

Berlin, die Auswahl steht! - Die 10 ausgewählten Inszenierungen für das Theatertreffen 2013

Berliner Festspiele

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Von: GFDK - Berliner Festspiele

Die Bühne als Ort der existentiellen Fragen

Die Auswahl zum Theatertreffen 2013 steht. 423 Inszenierungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sichtete und diskutierte die Kritikerjury in den vergangenen Monaten. Auf der Schlusskonferenz am Sonntag, den 10. Februar, haben die sieben Jurorinnen und Juroren Vasco Boenisch, Anke Dürr, Ulrike Kahle-Steinweh, Christoph Leibold, Daniele Muscionico, Christine Wahl und Franz Wille ihre Auswahl der zehn bemerkenswertesten Inszenierungen der letzten Saison getroffen.


Der Vorverkauf beginnt am 13. April 2013.

Die 10 ausgewählten Inszenierungen für das Theatertreffen 2013 (03. – 19. Mai) sind:

  • Disabled Theater“ von Jérôme Bel / Theater Hora – Stiftung Züriwerk, Zürich. R. B. Jérôme Bel / Theater Hora – Stiftung Züriwerk, Zürich / Hebbel am Ufer, Berlin u. a.
  • Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ von Bertolt Brecht. Regie Sebastian Baumgarten. Schauspielhaus Zürich.
  • Jeder stirbt für sich allein“ nach Hans Fallada. Regie Luk Perceval. Thalia Theater Hamburg.
  • Krieg und Frieden“ nach Lew Tolstoi. Regie Sebastian Hartmann. Schauspiel Leipzig / Ruhrfestspiele Recklinghausen.
  • Medea“ von Euripides. Regie Michael Thalheimer. Schauspiel Frankfurt. 
  • Murmel Murmel“ nach Dieter Roth. Regie Herbert Fritsch. Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin.
  • Orpheus steigt herab“ von Tennessee Williams. Regie Sebastian Nübling. Münchner Kammerspiele.
  • Die Ratten“ von Gerhart Hauptmann. Regie Karin Henkel. Schauspiel Köln.
  • Reise durch die Nacht“ von Friederike Mayröcker. Regie Katie Mitchell. Schauspiel Köln.
  • Die Straße. Die Stadt. Der Überfall.“ von Elfriede Jelinek. Regie Johan Simons. Münchner Kammerspiele.

Yvonne Büdenhölzer, Leiterin des Theatertreffens, über die Auswahl:

„Seit einem halben Jahrhundert feiert das Theatertreffen nun die herausragenden und zukunftsweisenden Arbeiten des deutschsprachigen Theaters. Auch in seiner 50. Ausgabe spiegelt das Festival die Vitalität und Vielgestaltigkeit der deutschsprachigen Theaterlandschaft. Besonders bemerkenswert an der diesjährigen Auswahl ist die Rückbesinnung auf große Stoffe und Geschichten, auf Klassiker und Klassiker der Moderne – flankiert von Stückentwicklungen und neuen Texten. Im Zentrum der Inszenierungen steht oft eine Neubefragung sozialer Themen oder gesellschaftlicher Werte. Überragende Ensembleleistungen zeigen die Bühne als Ort, an dem existentielle Fragen gestellt werden.“