23.10.2013 08:38 Deutschland-Konzerte im März 2014

Musik/Konzert: Boy & Bear erzählen lebhafte Geschichten auf neuem Album "Harlequin Dreams" - Groovy!

Boy and Bear veroeffentlichen 2014 ihr Album Harlequin Dreams

Auf Harlequin Dream gibt es mehr Groove und Farbe. Es ist wärmer und unbestimmter. Es ist weniger rockig als das letzte Album, aber es hat mehr sexy Gitarrenmomente. Foto: Album "Harlequin Dreams" © Nettwerk Music Group

Von: GFDK - Nettwerk Music Group

Einige Tage vor der Veröffentlichung ihres US Debütalbums Moonfire im Jahr 2011 spielten die australischen Boy & Bear eines ihrer bis heute unvergesslichsten Konzerte vor einem Menschenmeer auf dem Lollapalooza Festival. “Das war ziemlich verrückt” grinst Leadsänger und Gitarrist Dave Hosking.

“Teil eines der höchst geschätzten Festivals der Welt zu sein, reicht eigentlich schon aus, um sich gut zu fühlen, aber ein paar tausend Leute dazu zu bewegen, zu unserem Zelt zu laufen, war ein wirklich spezieller Moment. Als wir zu spielen begannen, braute sich ein Sturm über Chicago zusammen und schuf diese spürbare, wunderschöne, elektrisierende und stimmungsvolle Atmosphäre, die wir aufsaugten. Es hat sich total richtig angefühlt und als wir unseren letzten Akkord gespielt hatten, fing es selbstverständlich schlagartig an zu regnen!“

Man könnte sagen dieser perfekte Sturm verkündete ganz passend ihre Ankunft in Nordamerika. Mit dem von Produzent Joe Chiccarelli in den legendären Blackbird Studios aufgenommenen Album Moonfire, tourte das Quartett – Hosking, Kilan Gavin (Gesang/Gitarre), Tim Hart (Schlagzeug, Gesang, Gitarre) und Jon Hart (Gesang/Klavier/Mandoline) – erstmals durch das gesamte Land und erschloss sich eine ansehnliche Fanbase in Nordamerika.

Konzerte in Deutschland

Hosking dokumentierte alles – die Denkmäler in Nashville, die Geschichte (und das Equipment) der Blackbird Studios, der erste Besuch der Westküste, mit Einheimischen durch New York wandern, um „Teile der Welt zu sehen, die man wahrscheinlich sonst niemals sehen würde“.

Boy & Bear begannen auf dieser Tour durch Amerika, ihr Zweitlingswerk und Nettwerk Debüt Harlequin Dream zu schreiben. „Hauptsächlich begannen wir, das Album auf Tour zu schreiben, weil wir merkten, dass wir nicht genug Zeit dafür haben würden, wenn wir zurückkommen. Das stellte sich als gute Entscheidung heraus, da eine Tour einige sehr zugespitzte Emotionen hervorbringt. Bei Zeiten auch sehr kreative Freiräume. Ich persönlich fand die Möglichkeit sehr therapierend, meine Gitarre im Hotelzimmer in die Hand zu nehmen und mich einfach hineinfliesen zu lassen.“

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Später im Jahr kehrten sie Heim nach Australien, um 5 ARIA Awards (Australian Recording Industry Association Music Awards) abzuräumen. Unter anderem in den Kategorien Album des Jahres, Beste Gruppe, Bestes Breakthrough Album, Breakthrough Single und Bestes Adult Contemporary Album für Moonfire. Als Boy & Bear in dem legendären Alberts Studio [AC/DC] ankamen und sich David Symes (Bass) in die Band holten, sprudelten sie über vor Ideen für Harlequin Dream.

Auf Harlequin Dream gibt es mehr Groove und Farbe. Es ist wärmer und unbestimmter. Es ist weniger rockig als das letzte Album, aber es hat mehr sexy Gitarrenmomente. Da sind Songs, die Geschichten erzählen. Der in Seattle lebende Phil Ek (Band Of Horses, Fleet Foxes, Built To Spill, The Shins, Sea Wolf) hat ihnen durch seinen Mix zusätzliches Leben eingehaucht.

Konzerte in Hamburg, Berlin und Köln

„Southern Sun“ ist ein schillerndes Beispiel dieses verträumten Pop-Elans und lebhaften Geschichtenerzählens. „Es ist ein sehr simpler Song,“ fügt Hosking hinzu. „Ich war immer fasziniert von etwas wie Amerikas ´Horse with No Name´. Der Song besteht aus zwei Akkorden aber ist unglaublich fesselnd. Das war meine Idee. Umso länger ich das mache, desto mehr schätze ich das Subtile in der Musik.

Auf der anderen Seite umspielt „Old Town Blues“ den Hörer mit nachdenklicher Poesie und der Titeltrack prahlt mit einer Jazz Atempause in Form eines Saxophon Solos. Währenddessen steht „Three Headed Woman“ für eine ausufernde Beziehung zwischen einem langsamen Schlagzeug-Beat und einer Ansprache voller Seele. „Es ist ein einfaches Trennungs-Liebeslied.“ gibt Hosking zu. „Ich war verletzt und auf Tour. Der Song war nichts anderes als Therapie für mich. Wir stehen wirklich auf diese simple Struktur. Ich würde mich darüber freuen, wenn Leute sagen, ´Boy & Bear sind ziemlich poppig, aber verdammt es ist cool!’“

„Wir sind ambitioniert und lieben es als Band zu wachsen. Ich habe gelernt, diesen Prozess aus einer breiteren Perspektive zu betrachten und die Wahrheit ist, ich will weiterhin unser Handwerk verbessern und eine lange, glückliche Karriere haben.“ fasst Hosking zusammen. „Das erfordert Arbeit, aber wir sind bereit dafür.“

Album-Veröffentlichung: 10.01.2014

 

Boy & Bear auf Tour

02.03.14 Hamburg @ Knust
03.03.14 Berlin @ Lido
07.03.14 Köln @ Gebäude 9



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Weiterführende Links:
boyandbear.com