04.05.2013 08:26 Album in Zusammenarbeit mit Gitarrist Ben Harper

Musik Pop: "Mother" - Soloprojekt der Dixie Chicks-Leadsängerin Natalie Mainer

Natalie Maines mit Ben Harper

„Ich wollte, dass die Musik ganz anders ist als die der Dixie Chick“, erklärt Natalie Mainer. Bild 1: Natalie Maines mit Ben Harper © Sony Music

Natalie Maines mit Gitarre

Bild 2-5: Natalie Maines © Sony Music

Natalie Maines nachdenklich

Natalie Maines romantisch

Natalie Maines, Dixie Chick

Natalie Maines Album Mother

Bild 6: Album "Mother" © Sony Music

Von: GFDK - Sony Music - 6 Bilder

Seit 2006 warten Millionen Dixie Chicks-Fans auf der ganzen Welt auf neue Musik der Multiplatin-veredelten Grammy-Preisträger – im Mai 2013 erscheint nun das erste Solo-Album von Leadsängerin Natalie Maines.

Mit „Mother“ vollzieht die Sängerin, Gitarristin und Songwriterin einen musikalischen Richtungswechsel, weg vom Country und hin zur Rockmusik, wie z.B. beim Titelsong, einer Coverversion des Pink Floyd-Songs „Mother“ (vom 1979er-Album „The Wall“). Der Longplayer entstand in Zusammenarbeit mit Gitarrist Ben Harper, der das Album zusammen mit Maines (co-)produzierte. Die Aufnahmen fanden in Harpers Studio statt.   

„Ich wollte, dass die Musik ganz anders ist als die der Dixie Chick“, erklärt sie, „viele Solo-Alben von Sängern hätten auch ebenso gut von der eigentlich Band stammen können, aber das hier unterscheidet sich meines Erachtens völlig von den Sachen, die die Chicks hätten veröffentlichen können. Diese Trennung und Unterscheidung war mir wichtig.”

Solo Musik Projekt

Als Mitglied der Dixie Chicks – der erfolgreichsten Frauen-Band aller Zeiten – verkaufte sie mehr als dreißig Millionen Alben und wurde mit dreizehn Grammys ausgezeichnet. Die zehn Songs auf „Mother“ zeigen nun eine völlig andere Seite der populären und gefeierten Sängerin. Die Initialzündung für die Entstehung des Albums lieferte Maines Coverversion der Roger Waters-Komposition „Mother“, die ursprünglich auf dem Album „West of Memphis: Voices for Justice“ veröffentlicht wurde.

Die Dokumentation beleuchtet die Geschichte dreier Teenager aus Arkansas (The West Memphis Three), die zu Unrecht zu Haftstrafen verurteilt wurden und für die sich Natalie Maines jahrelang eingesetzt hatte. Auch der Song „Free Life“ steht in Zusammenhang mit dem Fall. Natalie spielte das Lied bei einem Demonstration, als die jungen Männer noch im Gefängnis saßen und es wurde zu einem Lieblingslied der Frau von Damien Echols, einer der WM3. „Free Life“ wurde von Grammy-Preisträger Dan Wilson geschrieben, einem musikalischen Partner der Dixie Chicks.

Auch wenn sich Natalie Maines mit „Mother“ musikalisch weit von ihrem Stammband entfernt, so zeigt ein Blick auf die Songwriting Credits des Songs „Come Cryin‘ to Me”, dass auch ihre Bandkollegen Martie Maguire und Emily Robison nach wie vor ihre Finger im Spiel hatten. „Das Stück war uns zu Rock-orientiert für das Album ‚Taking The Long Way‘“, erklärt Maines, „aber es gut, ein Stück von ihnen auf dem Album zu haben.“

Zu allen zehn Songs hat Natalie eine persönliche Verbindung. Jeff Buckleys „Lover You Should Have Come Over” ist eine Erinnerung an die Anfangstage der Beziehung mit ihrem Mann, dem Schauspieler Adrian Pasdar. Den Song „Without You“ entdeckte sie auf Eddie Vedders Ukulele-Album und hatte das Gefühl, er könnte passen. Was als Spaß-Session mit ihrem Kumpel Ben Harper begann, endete schließlich als Soloalbum einer der größten Stimmen unserer Generation. Und obgleich die Veröffentlichung nicht das Ende der Dixie Chicks bedeutet (die Band hat für den Sommer einige Tourdaten in Kanada gebucht), konzentriert sich Natalie Maines nun 100% auf „Mother“ und freut sich darauf, ihren Fans die Musik zu präsentieren. „Mein ganzes Augenmerk gilt dieser Veröffentlichung und ich werde alles für das Album tun.”

 

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http://nataliemainesmusic.com/