13.07.2013 08:38 Jamie Cullums Lieblingssängerin

Musik Pop: Ausnahmekünstlerin LAURA MVULA gilt als "neue Adele" - Ihr Debüt „Sing To The Moon“ erscheint im September

Laura Mvula ist eine junge Ausnahmekuenstlerin

The Guardian-Autor Paul Lester hob für die Ausnahmekünstlerin einen neuen Genre-Begriff aus der Taufe - „Gospeldelia“. Bild 1-3: Laura Mvula © Josh Shinner

Laura Mvula veroeffentlicht 2013 ihr Debuetalbum

Laura Mvula stammt aus Birmingham

Laura Mvulas Debuetalbum heisst Sing to the Moon

Bild 4: Album "Sing to the Moon" © Sony Music

Von: GFDK - Leila Benameur - 4 Bilder

Der britische Guardian verpasste ihr den Titel: „the world's least likely pop star” und warf die (nicht unberechtigte) Frage auf, wie eine schüchterne Rezeptionistin mit nahezu lähmendem Lampenfieber und einer klassischen Musikausbildung gleich mit ihrem Debütalbum zu einem Top-Ten-Album in den britischen Popcharts, einer BRIT Award Nominierung und den Ruf „die neue Adele“ zu sein, kommt. Die Antworten darauf kennt wohl nur die 27-jährige Sängerin und Songwriterin selbst.
 
Letztere Assoziation lässt sich allerdings immerhin durch die Beteiligung des britischen Grammy-Preisträgers Tom Elmhirst erklären, der neben Amy Winehouse, Lily Allen und MS MR auch einige Aufnahmen der Millionsellerin Adele betreute. Neben Elmhirst, der die Songs des Mvula-Erstlings „Sing To The Moon“ abmischte, war auch Rumer-Produzent Steve Brown an der Entstehung des Longplayers beteiligt, unter dessen Regie die Studioaufnahmen stattfanden. Im März 2013 konnte sich das Album, das u.a. die Single „She“ und „Green Garden“ enthält, auf Platz neun der UK Charts platzieren – begleitet von sensationellen Kritiken.

Musik der Singer- und Songwriterin Laura Mvula
 
Mit dem Songwriting hatte Laura Mvula begonnen, als sie noch als Aushilfslehrerin an einer weiterführenden Schule in ihrer Heimatstadt Birmingham tätig war. Die Stücke entstanden zu Hause an ihrem Laptop. Bereits 2005 war sie der traditionsreichen A Cappella Gruppe Black Voices beigetreten Biographie, die von ihrer Tante ins Leben gerufen worden war. Drei Jahre später gründete sie die Jazz/Neo-Soul-Formation Judyshouse, in der die sang und für die sie einige Songs schrieb. Auch in einigen Gospel-Chören war sie aktiv. Das Birmingham Conservatoire absolvierte sie mit einem Abschluss in Komposition.
 
Während ihrer Zeit als Rezeptionistin am Empfang des Symphonieorchesters in Birmingham begann Laura, die mit dem sambischen Sänger Themba Mvula verheiratet ist, Demo-Aufnahmen an verschiedene Leute in der Musikbranche zu verschicken. Das Sony Music-Label RCA nahm sie unter Vertrag und veröffentlichte im November 2012 ihre Debüt-EP „She“. Der Titelsong löste bei Musikfans und -journalisten große Begeisterung aus und landete in der „Sound of 2013“ der BBC zum Jahreswechsel auf Platz vier.
 
Wenige Monate später folgte mit „Sing To The Moon” schließlich das Debütalbum der Ausnahmekünstlerin, für das The Guardian-Autor Paul Lester extra einen neuen Genre-Begriff aus der Taufe heben musste: „Gospeldelia“. Bei den BRIT Awards 2013 wurde sie für den Critics' Choice Award nominiert.
 
Zu Laura Mvulas größten Fans zählt u.a. der britische Superstar Jamie Cullum („sie ist eine unglaubliche Künstlerin, ihre Musik klingt einzigartig und frisch“), auf dessen aktuellem Album sie bei dem Song „Sad Sad World“ zu hören ist. Als ihre musikalischen Haupteinflüsse nennt Laura Mvula selbst Jill Scott, Erykah Badu, Lauryn Hill.

Album-Veröffentlichung: 06.09.2013

 

Rezensionen:

The Guardian (englisch)

http://www.guardian.co.uk/music/2013/feb/28/laura-mvula-sing-moon-review

 

The Telegraph (englisch)

http://www.telegraph.co.uk/culture/music/cdreviews/9900537/Laura-Mvula-Sing-To-the-Moon-CD-review.html

 

Rollingstone (deutsch)

http://www.rollingstone.com/music/albumreviews/sing-to-the-moon-20130708



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