26.07.2014 08:15 Barock bis Klassik

Seine Lieblings-stücke spanischer Komponisten präsentiert Nils Mönkemeyer auf dem neuen Album "Barroco Español"

Nils Moenkemeyer spielt seine spanischen Lieblingskomponisten

Für sein Album „Barroco Español“ hat Mönkemeyer seine Lieblingsstücke spanischer Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts ausgewählt. © Irène Zandel/Sony Classical

Nils Moenkemeyer neues Album Barroco Espanol

Nils Mönkemeyers Album "Barroco Español" © Sony Classical

Von: GFDK - Sony Classical

Nils Mönkemeyers Begeisterung für die spanische Barockmusik geht auf das Jahr 2006 zurück. Damals trat der deutsche Bratscher und Echo Klassik-Preisträger an der Madrider Musikhochschule „Escuela Superior de Musica Reina Sofia“ eine Assistenzprofessur an. Bei der Vorbereitung für das Antrittskonzert lernte er den Reichtum der spanischen Musik kennen, die sich immer wieder der Tanz- und Volksmusik bediente.

Für sein Album „Barroco Español“ hat Mönkemeyer seine Lieblingsstücke spanischer Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts ausgewählt. „Besonders gefällt mir an der spanischen Epoche zwischen Barock und Klassik die Suche nach neuen Formen und die Vermischung von Stilelementen“, so Nils Mönkemeyer. „Kein anderes Land hat eine solche Symbiose aus Unterhaltung und Ernst geschaffen.“

Tatsächlich begegnet man in den Werken typisch spanischen Rhythmen. Antonio Solers berühmter „Fandango“ ist vom Flamenco inspiriert. Ebenfalls spanische Tänze wie den „Seguidilla“ und den „Canarios“ verarbeiteten Gasparo Sanz (1640-1710), Santiago de Murcia (1682-1732) und Jose de Nebra (1702-1768) in ihren Stücken, die Nils Mönkemeyer für sein Instrument bearbeitet hat.

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Nils Mönkemeyer ergänzt sein Programm mit drei italienischen Komponisten, die erst in Spanien eine große Laufbahn einschlugen. Dazu gehört der Geiger Gaetano Brunetti (1744-1798), der Violinlehrer und Musikmeister der königlichen Familie war und als „spanischer Mozart“ bezeichnet wurde. Die von Mönkemeyer entdeckte dreisätzige Sonate verbindet Virtuosität mit galanten und folkloristischen Zügen. Vom Italiener Domenico Scarlatti (1685-1757), der sich 1733 in Sevilla niederließ, interpretiert Nils Mönkemeyer eine seiner weltberühmten Cembalo-Sonaten. Von Luigi Boccherini (1743-1805), der von 1768 bis zu seinem Tod in Spanien wirkte, spielt Mönkemeyer mit seinen Musikerfreunden nicht nur dessen bekanntes „Menuett“ aus dem Streichquintett op. 11 Nr. 5, sondern auch die Nachtmusik „Musica Notturna delle Strade di Madrid”, in der Boccherini effektvoll das nächtliche Leben in den Straßen Madrids einfing.

Begleitet wird Nils Mönkemeyer bei der Aufnahme von Sabine Erdmann (Cembalo), Klaus-Dieter Brandt (Violoncello), Andreas Arend (spanische Gitarre, Theorbe), Anja Herrmann (Percussion) und Thomas Zscherpe (Kontrabass).

 

 

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