08.05.2014 08:45 Zusammenarbeit mit Kurt Rosenwinkel

Pianistin Jo-Yu Chen ließ sich durch Wendepunkte und wichtige Ereignisse für ihr Album "Stranger" inspirieren

Jo-Yu Chen ist Pianistin

"Alle Stücke auf diesem Album habe ich selbst komponiert, mit Ausnahme von ›Happy New Year‹, welches auf einem chinesischen Volkslied basiert," so Jo-Yu Chen. © Phyllis Yang

Jo-Yu Chen veroeffentlicht ihr Album Stranger

Album "Stranger" © Sony Classical

Von: GFDK - Sony Classical

Die aus Taiwan stammende und heute in New York lebende Pianistin und Komponistin Jo-Yu Chen erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von 5 Jahren. Später ging sie nach New York, um an der renommierten Juilliard School Oboe und Klavier zu studieren, und tauchte gleichzeitig ein in die vielfältige Musikszene der Metropole.

Im Mai 2005 erhielt sie ihren Doktor in Musikerziehung an der Columbia University und wagte anschließend den Sprung von der Klassik zum Jazz.

Das Abenteuer begann im Frühjahr 2007, als sich Chen an der New School einschrieb, um hier für zwei Jahre lang Jazz zu studieren und Unterricht bei einigen der besten Jazzpianisten unserer Zeit zu nehmen. Darunter sind Namen wie Jason Moran, Sam Yahel und Kevin Hays, die alle rasch ihre Begabung erkannten.

2009 veröffentlichte Chen in Eigenregie ihr erstes Album »Obsession«, für das sie Sam Yehal als Koproduzenten gewinnen konnte. Sie spielt darauf in klassischer Triobesetzung mit dem Bassisten Christopher Tordini und dem Drummer Tommy Crane, zwei gefragten Größen der New Yorker Musikszene. Das Album war vom Fleck weg erfolgreich, und es folgten Auftritte in wichtigen Konzertsälen ihrer Heimat, u.a. in der National Concert Hall in Taipei. Ihre beeindruckenden Konzerte sorgten für großes Aufsehen in der Presse und wurden vom Publikum einhellig bejubelt.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Seit Juli 2010 gehört Chen zur namhaften Riege der Steinway Artists aus aller Welt. Ihr erstes Trioalbum »Obsession« wurde im Mai 2011 bei Sony Music international veröffentlicht. Das nächste Album mit dem Titel »Incomplete Soul« folgte bereits im September 2011.

Nun erscheint das dritte Album »Stranger«, für das sie mit dem Gitarristen Kurt Rosenwinkel zusammengearbeitet hat und über das sie selbst sagt: »Alle Stücke auf diesem Album habe ich selbst komponiert, mit Ausnahme von ›Happy New Year‹, welches auf einem chinesischen Volkslied basiert. Inspiriert wurden sie durch Wendepunkte und wichtige Ereignisse in meinem Leben, und jeder Track hat einen ganz eigenen Charakter und Sound.

Der Titel des Albums zielt auf zwei verschiedene Arten von Fremden (Strangers) ab: jene Leute, die früher einmal Fremde für mich waren und nach und nach Teil meines Lebens geworden sind, und die anderen, die mir einmal sehr nahe gestanden haben, mir mittlerweile aber ganz fremd geworden sind. Daneben kann ›Fremder‹ natürlich auch noch viele andere Dinge bedeuten. Als taiwanesische Musikerin in New York gehöre ich seit langem zu einer Minderheit in den USA, und ich fühle mich darum oft als Fremde, egal wo ich bin.«

 

 

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