29.08.2013 08:18 Konzerte in Deutschland und der Schweiz

Musik/Konzert Klassik: Sol Gabetta widmet sich auf "Il progetto Vivaldi III" italienischen Cellokonzerten des Barock

Sol Gabetta ist eine Starcellistin

Sämtliche Werke folgen in ihrer Dreisätzigkeit dem klassischen Concerto-Modell und verbinden virtuose Ansprüche mit schwungvollen Tempi und anmutigen Kantilenen. Bild 1-3: Sol Gabetta © Uwe Arens/Sony Classical

Sol Gabetta glaenzt bei Konzerten mit ihrem Koennen

Sol Gabetta ist ein großes Talent

Sol Gabetta veroeffentlicht ihr neues Album Il progetto Vivaldi 3

Bild 4: Album "Il Progetto Vivaldi III" © Sony Classical

Von: GFDK - Sony Classical - 4 Bilder

Antonio Vivaldi war ein glänzender Geiger und hat dementsprechend in seinem riesigen Konzertschaffen die Violine mit zahllosen Solo-Konzerten bedacht. Obwohl der Venezianer hingegen das Violoncello wohl nicht gespielt hat, sollte er für dieses Streichinstrument immerhin knapp 30 Konzerte schreiben.

In den Cellistinnen des von ihm ab 1703 in Venedig geleiteten Mädchenorchesters des Ospedale della Pietà hatte er zugleich ausgezeichnete Virtuosinnen zur Hand. Für ihre dritte Folge des „Il progetto Vivaldi“ hat Sol Gabetta drei Cello-Konzerte von Vivaldi sowie sein Konzert für 2 Mandolinen und Orchester G-Dur RV 532 eingespielt, das sie zusammen mit ihrem Bruder und Geiger Andrès Gabetta für Violine, Cello und Orchester bearbeitet hat.

Zudem hat Sol Gabetta für die CD vier Cello-Konzerte von Zeitgenossen Vivaldis eingespielt, welche sie in der Notensammlung des Grafen von Schönborn in Schloss Wiesentheid (Unterfranken) entdeckte, in der auch die Noten für eines der Vivaldi Konzerte liegen. Diese vier Cellokonzerte von Giovanni Platti (1697-1763), Andrea Zani (1696-1757) und Fortunato Chelleri (1687-1757) sind kaum gehörte musikalische Schätze, das Cello-Konzert in G-Dur von Fortunato Chelleri ist sogar eine Weltersteinspielung. Die Konzerte entstanden zu Beginn des 18. Jahrhunderts im Auftrag des begeisterten Cellisten und Diplomaten Graf Rudolf Franz Erwein von Schönborn.

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Sämtliche Werke folgen in ihrer Dreisätzigkeit dem klassischen Concerto-Modell und verbinden virtuose Ansprüche mit schwungvollen Tempi und anmutigen Kantilenen. Darüber hinaus sind sie Beleg, wie schnell die Werke italienischer Barockkomponisten auch an deutschen Fürstenhöfen populär wurden. Während der in der Lombardei geborene Geiger und Komponist Zani vor allem in Wien Karriere machte, fanden die Italiener Fortunato Chelleri (1690-1757) und Giovanni Benedetto Platti (1697-1763) fast zeitgleich eine Anstellung in der Würzburger Hofkapelle. Neben der CD-Premiere von Chelleris G-Dur-Concerto finden sich auf „Il progetto Vivaldi III“ auch zwei Cellokonzerte von Platti: das Konzert für Violoncello und Orchester C-Dur WD 646 und das Konzert für Violoncello und Orchester c-Moll WD 669.

Konzerte in Deutschland und der Schweiz

Begleitet wird Sol Gabetta von der Cappella Gabetta, die sie zusammen mit ihrem Bruder, dem Violinisten und Dirigenten Andrès Gabetta gegründet hat. Für die Aufnahme der Konzerte spielt Sol Gabetta auf einem Cello von Ferdinando Gagliano (1781/Neapel) sowie auf einem Cello von J.B. Guadagnini (1752).

Album-Veröffentlichung: 13.09.2013

 

 

Konzerte mit Cappella Gabetta und CD-Programm:

11.12.2013     Stuttgart, Liederhalle

13.12.2013     Luzern (CH), KKL

15.12.2013     Hannover, Sendesaal des NDR

16.12.2013     Osnabrück, Osnabrück-Halle/Europasaal

17.12.2013     Braunschweig, Stadthalle

20.12.2013     Riehen, Landgasthof

22.12.2013     Olten (CH), Stadttheater

 

 

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